Welche Kamera du nutzt ist unbedeutend…

Beitragsbild von Fujifilm

habe ich in den letzten Jahren gelernt. Letztendlich zählt nur das Ergebnis, also das fertig entwickelte Foto. Diese Erkenntnis half leider nicht immer den Verführungen der Kamera Hersteller zu widerstehen. 😉 Spaß an der Technik lässt sich nicht komplett unterdrücken und das ist auch gut so!

Bei der Street Photography sehe ich das aber differenzierter. Mein offensichtlichster Grund dafür ist, möglichst eine kleine, leichte und vor allem unauffällige Kamera zu verwenden. So wird man im besten Fall als Tourist wahrgenommen. Personen die den Fotografen bemerken sind dann entspannter. Wird eine große „Profi Kamera“ mit entsprechendem Objektiv auf sie gerichtet, sind sie meist skeptisch und hinterfragen den Sinn.

Kameras wie die Fuji X70, XF10, oder der Ricoh GR Serie sind besonders klein. Durch den relativ großen APS-C Sensor sind sie den „Profi Kameras“ ebenbürtig. Kameras wie die Leica Q oder die Sony RX1R sind genauso klein, besitzen aber ein etwas größeres Objektiv und Sensor, aber würde sie genauso tauglich für diesen Zweck einstufen. Um so größer die Kamera mit Objektiv wird, hebt man sich vom Touristen ab. Das könnte in Zukunft allerdings ein Problem werden, da die Wenigsten noch eine kleine Knippse nutzen, sondern vielmehr ihr Smartphone. Ich selbst habe auch gute Erfahrungen mit leicht größeren Kameras, wie der Fuji X-T20, X100F, Sony A6400 oder der Zeiss Ikon ZM gemacht. 

Der zweite Grund für mich, leitet sich direkt vom Ersten ab. Hebe ich eine große Kamera zum Auge, bin ich sehr viel mehr gehemmt, dies direkt vor einer Person zu tun. Das ist eine selbstauferlegte psychologische Hürde. Diese Erfahrungen habe ich bei meinem letzten Aufenthalt in London häufig verspürt. Hier hatte ich eine „kleine“ X100F und eine „große“ X-H1 dabei. Letztendlich kann man sich diese Hürde auch weg trainieren. Da ich leider nicht regelmäßig zur Street Photography komme, ist die Hürde dann direkt wieder zurück.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe mal wieder eine Kamera gekauft, eine alte Bekannte. Die Fuji X70 welche ich schon 2017 besaß! Seit dem habe ich sie immer wieder vermisst und bereut sie verkauft zu haben. In meinem Barcelona Post von 2018 könnt ihr auch nochmal meine damaligen Gründe dazu nachlesen.

Seit dem mir der zweite Grund deutlich klarer wurde, wusste ich nun was mir fehlte.

Die X70 wurde lange schon nicht mehr verkauft und der indirekte Nachfolger die XF10 hat kein Klappdisplay, wie auch die komplette Ricoh GR Serie. Trotzdem hatte ich mit beiden Alternativen immer geliebäugelt. Eine X80 oder GR 4 würde ich mir natürlich mit Klappdisplay trotzdem sehr wünschen! Aber bitte wirklich nur ein Klappdisplay, nicht dieser andere Murks für die Videofilmer. 😉

Vor kurzem war ich dann mal wieder bei eBay Kleinanzeigen unterwegs und dort wurde mir eine wenig benutze, schwarze X70 zu einem guten Preis vorgeschlagen. Woher wissen die nur was ich mir wünsche? 😉 Äh, vielleicht doch mal wieder Cookies löschen usw. Dann ist es passiert! Der Adler ist gelandet, nein die X70 ist zurück im Fuhrpark. Sie fühlt sich nach wie vor sehr gut an. Einen kleinen Spazierganz hat sie auch schon hinter sich. Ich freue mich schon darauf sie im richtigen Einsatz nutzen zu können. Da ist ja noch das Projekt „bigger picture Karten Streetfotografie“ mit Andre und Christian… 🙂

Welche Kamera nutzt ihr für eure Street Photography?

Favoriten aus dem Jahr 2017 mit der X70:

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Barcelona – Frühling im Winter

Ende Januar besuchte ich dienstlich die Cisco Live 2018 in Barcelona. Im Dezember als sich die Möglichkeit abzeichnete, dachte ich noch das ein Besuch im Winter nicht so toll sein würde. Glücklicherweise lag ich deutlich daneben, was der Wetterbericht zwei Tage zuvor auch schon andeutete. Sonne pur und ca. 16°C fast durchgängig.

Ich reiste einen Tag vorher am Sonntag an und landete gegen 12 Uhr auf dem Flughafen Barcelona-El Prat und zwar standesgemäß zum Touchdown mit Freddie Mercury und seinem Song Barcelona. (Bei meinen Vorbereitungen schaute ich die entsprechende WDR Sendung Wunderschön, welche auch mit diesem Song startete. Sonst wäre ich nicht auf diese Idee gekommen…)

Von Anfang an war ich durch das schöne Wetter in guter Laune und die wunderschöne Stadt tat ihr übriges um mich direkt in sie zu verlieben. Vor allem die Lage am Meer, die Prachtstraßen mit ihren fantastischen Häusern überall, die entspannten Leute und erst recht die Gaudi Sehenswürdigkeiten verteilt über die ganze Stadt. Rückblickend kann ich nur sagen, einfach traumhaft!
Um mich herum konnte ich auch immer wieder Menschen bei Fotoshootings beobachten, was mich nicht davon abhielt, ebenfalls ein paar Fotos von ihnen zu machen.

Ich reiste mit sehr leichtem Handgepäck. Zu meiner Ausrüstung gehörten meine neue Fuji X-T20 mit 27mm (40mm KB) f2.8 Pancake Objektiv, eine analoge Minolta Hi-Matic mit festem 38mm f2.7 Objektiv und einem kleinen Manfrotto Tischstativ.

 

Die ersten zwei Tage nutze ich ausschließlich die X-T20, welche ich direkt um den Hals trug und nichts weiter dabei hatte. Total befreiend so auf Stadtbesichtigung zu gehen! Ich musste mich allerdings an die Brennweite von 27mm gewöhnen.
Am letzten Fototag kam dann auch noch meine analoge Kamera zum Einsatz, da ich sie zum ersten mal nutzte, machte ich zur Sicherheit immer noch Fotos mit meinem iPhone. Und tatsächlich war der entwickelte Film überbelichtet, da ich vermutlich die falsche ISO Empfindlichkeit einstellte. Shit Happens…

Die Woche verging viel zu schnell und leider verbachte ich natürlich mehr Zeit auf dem Messegelände als in der Stadt und somit konnte ich mir nicht alles anschauen und fotografieren. Die Cisco Live kann ich jedem IT-lter empfehlen, der auch nur ansatzweise mit Netzwerktechnik zu tun hat. Ich hatte das Gefühl mehr Wissen mitzunehmen, als auf einer normalen Schulung und darüber hinaus top aktuell.

→ Barcelona ist ein Muß für alle die noch nicht da waren!

Da die Fuji X70 mir stets ein treuer Begleiter war und ich sie durch die X-T20 ersetze, hier die für mich wichtigsten Gründe für den Wechsel.

– 24MP statt 16MP
– komprimiertes RAW
– Sucher (bei starkem Sonnenlicht einfach unverzichtbar)
– ähnlich kleines und leichtes Gehäuse
– Die Möglichkeit diese Kamera als Zweitbody für Shootings einzusetzen.
– Cashback Aktion von Fuji

→ Die X70 fehlt mir aber trotzdem, da sie wirklich ultra kompakt in der Jackentasche verschwinden konnte.

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Neues aus Q2-2017

Jetzt geht es weiter mit meinen Favoriten aus Quartal-2 2017:

Moritzburg im April: Bei mir geht es auch voran… Ich schaufele mich durch meinen Fotobestand. 😉

und dann noch das: Mein Einstieg in die Analogfotografie –> Spaß muss sein

Poller Wiesen – Harley Dome Cologne: Da hatte ich doch glatt mal jemanden für ein Foto angesprochen. Genau das will ich jetzt verstärkt bei zukünftiger Streephotography machen.

Köln Mülheim + Innenstadt: Meine erste analoge Streetphotagraphy mit einer Praktica BC1 und 50mm f1.8 Festbrennweite und Fuji Superia 200 Film. Das Gehäuse musste ich zudem noch mit Gaffertape abkleben, da es leider nicht mehr richtig dicht ist.

Kleine Spritztour mit dem Fahrrad zum Rhein und Poller Wiesen, mit dabei meine Fuji X70 Kamera. Auf dem letzten Foto seht ihr das Bürgeramt in Kalk.

und noch mal die Poller Wiesen mit Eisenbahnbrücke

Im Juni gab es noch eine Woche Urlaub auf dem Bauernhof in der Eifel.

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Neues aus Q1-2017

Zum Jahreswechsel stand in alter Tradition mal wieder die Erstellung eines neuen Familienkalenders an, mit all den Erinnerungsfotos aus 2017. Bei der Auswahl der Fotos stolperte ich natürlich über eine große Menge an unentwickelten und unveröffentlichten Bildern. Das Interesse an Porträts war wohl so groß, dass Streetphotography und Reisefotos zwar gemacht wurden, aber eben nicht veröffentlicht. Ich habe außerdem festgestellt, dass ich meine X70 Kamera sehr fleißig genutzt habe, nur leider habe ich sie im Dezember verkauft. Irgendwie fehlt sie mir doch, aber abwarten ob sich die X-T20 auch als Street- und Travelkamera durchsetzen wird.

Los gehts also mit meinen Favoriten aus Quartal-1 2017:

Streetphotography in Köln Kalk und Ostheim im Januar/Februar.

Ein schöner Tag im Sauerland geht zu Ende.


Brüssel Dienstreise im Februar: Das Foto ist mir beim letzen Brüssel Blog Eintrag untergegangen. Kulinarische Spezialitäten aus aller Welt Treffen auf dem Marktplatz… Prost!

Autostadt Wolfsburg im März

Dienstreise im März: Bahnhof Liege und Köln im Regen bei Rückkehr (Domplatte+Schildergasse)

Hamburg Wochenende im März mit Übernachtung bei Udo

Rostock Stadthafen – mit meinem iPhone (6+) aufgenommen

Rostock Warnemünde im März: Irgendwie komme ich an diesem Foto nicht vorbei, ein schönes altes Diamant Fahrrad. Vielleicht ist es das Licht und die Farben. Hmm…

Ostseebad Wustrow im März

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Wiedersehen in Paris

Bis auf einen Tag genau war ich auch schon im November 2004 in Paris. Nun hatte sich beruflich die Chance ergeben dies zu wiederholen. Ich reiste einen Tag vorher mit dem Zug an und hatte somit fast zwei Tage Zeit für Fotos und Sightseeing. Das Wetter dafür war einfach traumhaft. Wieder im Gepäck meine leichte Fuji X70 Kamera. Diesmal wollte ich mir die Aussicht von der Basilika „Sacré-Cœur de Montmartre“ anschauen und auch einfach mal ein Foto vom Moulin Rouge haben. Des Weiteren stand für mich das Viertel „La Défense“ wegen der modernen Architektur und der Wolkenkratzer auf dem Plan. Genau hier hatte ich auch beruflich zu tun und somit hier auch mein Hotel. Besser konnte ich es überhaupt nicht haben.

Ich bin mal wieder viel gelaufen und nutze natürlich auch die Metro. Die U-Bahnstationen fand ich allerdings sehr unübersichtlich, denn es hat öfters etwas gedauert bis ich den Weg raus fand. Und obwohl ich das französische Wort „sortie“ dann irgendwann begriff, war es echt schwer und somit etwas nervig.

Ich hoffe das nächste Wiedersehen dauert nicht erneut so lange und dann bitte mit Familie.
Gerade ging mir noch durch den Kopf, dass eine Alternative zur X70, eine X-E3 mit 18mm f2.0 Festbrennweite sein könnte. Hmm…

Viel Spaß mit den Fotos! (ein Film mit 36 Fotos)

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Konzertfotografie mit X70 und iPhone

Letzte Woche gab es gleich zweimal etwas auf die Ohren. Am Mittwoch „Switchfoot“ und am Samstag überraschend „Dave Davis & The Gandhi-Fightclub“.

Für mich als absoluter Switchfoot Fan stand fest, dass ich hier meine kleine leistungsstarke Fuji X70 mitnehme, um ein paar brauchbare Schnappschüsse zu bekommen. Allerdings kamen auch mal wieder Zweifel auf, ob es nicht sinnvoller wäre sich einfach der Musik hinzugeben. Schließlich sind die Jungs auf Welttournee und nur einmal in Deutschland. Leider ein Problem was sich hin und wieder auch bei anderen Aktivitäten bei mir zeigt. Das Eine oder das Andere richtig machen oder doch beides versuchen!? Hmm… Ich wollte halt mal wieder alles. 😉

Da ich Dave Davis und seine Band nicht kannte und wohl auch sonst niemand (quasi sein Debüt) und ich mit dem schlimmsten rechnete, dachte ich mir „Ich kann getrost auf die Kamera verzichten“. Die Karten hatte ich geschenkt bekommen.

Somit war ich nur mit der Reserve Kamera iPhone ausgestattet. Das der Junge aber auch hier die Bude rocken würde, konnte ja keiner ahnen. Also kam das iPhone zum Einsatz, denn ich konnte es nicht lassen fantastische Momente mit der Kamera zu verewigen. Sofern mir möglich.

Wenn man es richtig darauf anlegen würde richtige gute Konzertfotos zu machen (also nur darauf zu konzentrieren), müsste man sich eine Fotoerlaubnis besorgen. Des Weiteren sollte man seine Position regelmäßig verändern und lichtstarkes und somit schweres Equipment einsetzen. Ich habe ständig entsprechende Fotografen neben, vor und auf der Bühne gesehen. Ich hatte übrigens gerade irgendwo gelesen, das die großen Stars sowieso keine Pressefotografen zulassen. Also doch lieber die kleine X70 nutzen…

Naja wie auch immer, hier meine Fotos von beiden Konzerten zum Vergleich. Viele Fotos sind gecropt. Die X70 kommt hier ganz gut weg finde ich.

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Paddy on Tour – Moers

Per Newsletter bekam ich eine Einladung vom Paddy für seine Vortragstour, allerdings war schon alles ausgebucht. Glücklicherweise gab es dann noch einen evtl. Alternativtermin für Moers, für den ich mich sofort reservieren ließ. Und es hat noch geklappt. Geboten wurden uns folgende zwei Vorträge:

  1. Wie ich Menschen fotografiere. -> Dieser Vortrag war ideal für mich, da ich genau hier noch relativ am Anfang stehe und dies sehr gern ausbauen möchte. Darüber hinaus zeigte er auch seine Anfänge und Weiterentwicklung, aber auch seine praktischen Tipps im Umgang mit den Models.
  2. Wie ich Kuba sehe. -> Diesen Vortrag kannte ich schon von der Hashtag #3 Magazin Premiere in Hamburg, allerdings waren die Fotos und die Geschichten wieder genial.

Vor und zwischen den Vorträgen kam ich auch in Kontakt mit Berufs-, Teilzeit- und Hobbyfotografen. Hier entwickelten sich interessante Gespräche und natürlich auch ein Austausch über Kameratechnik. Diese Mischung machte richtig Spaß und zu den Ersten habe ich Kontakt aufgenommen. Natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, mich mit Paddy fotografieren zu lassen. Er hatte eine sehr coole Fotobox am Start, mit Direktdruck und WLAN AP zum Download der Fotos. Ja und ich konnte auch mit ihm schnacken und noch Fragen los werden. Paddy ist echt ein cooler Hamburger Fotograf zum anfassen. Ich mag einfach seine Art, Fotos, Tutorials und seinen sehr aktiven Blog. Weiter so und vielen Dank!

Hier noch ein paar Fotos vom Veranstaltungsort, an der Zeche Rheinpreußen in Moers, welcher vom Fototeam Rhein-Ruhr zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank auch hierfür an die drei Michael!

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Erste Graufilter Experimente am Rhein

Zu meiner Fuji X70 hatte ich mir damals eine Gegenlichblende gekauft, die auch Filter aufnehmen kann. Somit bestellte ich mir auch einen Graufilter (ND1.8 / 64x) mit, denn das wollte ich immer schon mal ausprobieren.

Gestern gab es ein schönes Treffen mit Freunden um mal wieder über Fotografie zu philosophieren, aber auch um sich in die Kunst der Graufilter einweisen zu lassen. Das Wetter war zwar nicht optimal aber besser als erwartet, denn wir wollten diese Experimente schon sein lassen. Ich nutze außerdem noch mein kleines Tischstativ und war von den Ergebnissen überrascht. Die Bearbeitung in Lightroom gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, aber letztendlich habe ich den Dreh für mich gefunden. Was mich allerdings noch stört ist das Ghosting, welches man bei den Pfählen sehen kann. Momentan habe ich noch keine Lösung dafür, außer natürlich die Bearbeitung in LR konservativer zu gestallten. 😉 [Update:] Die Einführung in die Graufilter Kunst endete nicht beim Kreieren, sondern wurde auch nach meiner Entwicklung der Fotos weiter betrieben. Somit habe ich nach hartnäckigem Anstacheln, meine Fotos auch ohne Ghosting Effekt hin bekommen und hier aktualisiert. Danke Woo!

Das letzte Foto wurde mit 8 min am längsten belichtet von meiner Serie.

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Frühling in Warnemünde

Ein Traumtag in Warnemünde, mitten in der Woche zum Frühlingsanfang. Die warme Sonne, die Ruhe und die frische Luft machten gute Laune. Matjes- und Backfischbrötchen durften natürlich auch nicht fehlen. Der Schock kam dann zu Hause, als ich feststellen musste, dass die Hälfte der Bilder mit ISO6400 gemacht wurden. So konnte die Lightroom Rauschreduzierung mal zeigen was sie drauf hat…

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Brüssel Streetphotography

Endlich hatte ich mal wieder die Gelegenheit im Februar dienstlich Brüssel zu besuchen. Somit buchte ich für den Abend davor ein Zimmer, um mich wieder mit der X70 dem Thema Streetphotgraphy zu widmen. Mir ging es dabei auch nicht darum das Stadtzentrum zu erkunden, sonder einfach in Hotelnähe das Treiben auf den Straßen einzufangen. Natürlich sollte auch noch ein Abendessen dabei rausspringen.

Der Stadtteil „Châtelain Ixelles/Elsene“ hat mich dann auch wirklich überrascht, denn es gab viele schöne historische Gebäude und nette Kneipen und Bars. Nachdem ich dann bei einem Inder mein Abendessen genoß, machte ich mich auf den Rückweg. Dabei landete ich auf einem Markt, wo es kulinarische Spezialitäten gab. Nun hatte ich allerdings keinen Hunger mehr. Dafür konnte ich noch ein paar Fotos machen.

Menschen unbeobachtet zu fotografieren ist für mich allerdings immer noch heikel. Es passiert mir oft, dass ich die Kamera schnell abwende, während ich noch auslöse. Dieses Gefühlt ist zum Ende des Abends aber mehr und mehr verflogen und beim ersten sichten der Fotos, ergab sich dann auch öfters ein breites Grinsen.

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Dienstreise nach Liege mit der X70

Wiedereinmal ging es früh morgens mit dem ICE nach Liege in Belgien, allerdings diesmal mit der X70 in der Jackentasche. So konnte ich Wartezeiten am Bahnhof und an den KVB Stationen überbrücken.

Also entstanden die ersten Fotos direkt am Kölner Hauptbahnhof. Auf der Rückfahrt im ziemlich abgespaceten Bahnhof Liège-Guillemins, ging es dann richtig zu Sache. Diese Architektur gefiel mir schon beim ersten Besuch vor einigen Jahren. Zurück in Köln entstanden noch Fotos rund um KVB Haltestellen.

Bei der Fotoentwicklung bin ich mir noch unsicher, ob ich es mit dem Kontrast und Details nicht übertreibe. Ich glaube hier muss ich noch die richtige Balance finden.

Für mich hat sich die X70 voll bewehrt, trotz fehlenden Suchers. Den Mini Joystick der X-T2 ersetzt das Touchscreen so gut, dass ich auch bei der X-T2 versehentlich auf dem Display schmier. Die X100 Serie ist mir für eine immer dabei Kamera zu groß und außerdem ist das Display nicht schwenkbar. Naja ich werde sie mir trotzdem nochmal genauer anschauen. 😉