Welche Kamera du nutzt ist unbedeutend…

Beitragsbild von Fujifilm

habe ich in den letzten Jahren gelernt. Letztendlich zählt nur das Ergebnis, also das fertig entwickelte Foto. Diese Erkenntnis half leider nicht immer den Verführungen der Kamera Hersteller zu widerstehen. 😉 Spaß an der Technik lässt sich nicht komplett unterdrücken und das ist auch gut so!

Bei der Street Photography sehe ich das aber differenzierter. Mein offensichtlichster Grund dafür ist, möglichst eine kleine, leichte und vor allem unauffällige Kamera zu verwenden. So wird man im besten Fall als Tourist wahrgenommen. Personen die den Fotografen bemerken sind dann entspannter. Wird eine große „Profi Kamera“ mit entsprechendem Objektiv auf sie gerichtet, sind sie meist skeptisch und hinterfragen den Sinn.

Kameras wie die Fuji X70, XF10, oder der Ricoh GR Serie sind besonders klein. Durch den relativ großen APS-C Sensor sind sie den „Profi Kameras“ ebenbürtig. Kameras wie die Leica Q oder die Sony RX1R sind genauso klein, besitzen aber ein etwas größeres Objektiv und Sensor, aber würde sie genauso tauglich für diesen Zweck einstufen. Um so größer die Kamera mit Objektiv wird, hebt man sich vom Touristen ab. Das könnte in Zukunft allerdings ein Problem werden, da die Wenigsten noch eine kleine Knippse nutzen, sondern vielmehr ihr Smartphone. Ich selbst habe auch gute Erfahrungen mit leicht größeren Kameras, wie der Fuji X-T20, X100F, Sony A6400 oder der Zeiss Ikon ZM gemacht. 

Der zweite Grund für mich, leitet sich direkt vom Ersten ab. Hebe ich eine große Kamera zum Auge, bin ich sehr viel mehr gehemmt, dies direkt vor einer Person zu tun. Das ist eine selbstauferlegte psychologische Hürde. Diese Erfahrungen habe ich bei meinem letzten Aufenthalt in London häufig verspürt. Hier hatte ich eine „kleine“ X100F und eine „große“ X-H1 dabei. Letztendlich kann man sich diese Hürde auch weg trainieren. Da ich leider nicht regelmäßig zur Street Photography komme, ist die Hürde dann direkt wieder zurück.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe mal wieder eine Kamera gekauft, eine alte Bekannte. Die Fuji X70 welche ich schon 2017 besaß! Seit dem habe ich sie immer wieder vermisst und bereut sie verkauft zu haben. In meinem Barcelona Post von 2018 könnt ihr auch nochmal meine damaligen Gründe dazu nachlesen.

Seit dem mir der zweite Grund deutlich klarer wurde, wusste ich nun was mir fehlte.

Die X70 wurde lange schon nicht mehr verkauft und der indirekte Nachfolger die XF10 hat kein Klappdisplay, wie auch die komplette Ricoh GR Serie. Trotzdem hatte ich mit beiden Alternativen immer geliebäugelt. Eine X80 oder GR 4 würde ich mir natürlich mit Klappdisplay trotzdem sehr wünschen! Aber bitte wirklich nur ein Klappdisplay, nicht dieser andere Murks für die Videofilmer. 😉

Vor kurzem war ich dann mal wieder bei eBay Kleinanzeigen unterwegs und dort wurde mir eine wenig benutze, schwarze X70 zu einem guten Preis vorgeschlagen. Woher wissen die nur was ich mir wünsche? 😉 Äh, vielleicht doch mal wieder Cookies löschen usw. Dann ist es passiert! Der Adler ist gelandet, nein die X70 ist zurück im Fuhrpark. Sie fühlt sich nach wie vor sehr gut an. Einen kleinen Spazierganz hat sie auch schon hinter sich. Ich freue mich schon darauf sie im richtigen Einsatz nutzen zu können. Da ist ja noch das Projekt „bigger picture Karten Streetfotografie“ mit Andre und Christian… 🙂

Welche Kamera nutzt ihr für eure Street Photography?

Favoriten aus dem Jahr 2017 mit der X70:

Paris im Juni 2019

Wie versprochen präsentiere ich diesen Monat meine Paris Fotos vom Juni 2019.

Diesmal hatte ich eine einwöchige Schulung bei meinem Arbeitgeber in der Stadt der Liebe. Da bin ich doch gern dabei. 😉

Vor zwei Wochen wäre ich eigentlich auch das erste mal mit meiner eigenen Familie in Paris gewesen, aber leider hat Corona das verhindert. Passend dazu, kann ich eine ARTE Reportage zu menschenleeren Metropolen empfehlen. Meine Fotos stimmen mich immerhin fröhlich und die Hoffnung ist groß, dass das Leben in die Städte zurück kommt. In Köln fühlt es sich auf jeden Fall schon gut an. Ich bin ja Optimist und somit voller Hoffnung! Passend dazu mein Titelbild: La confiance = die Zuversicht

Wie immer war die Fotoflut bei einer Woche gewaltig, aber gestern habe ich einen Tag intensiv genutzt um mit den Fotos voranzukommen. Vor Ort mache ich einfach zu viele Fotos, was sich zu Hause dann rächt. Vielleicht sollte ich für Street Photography auf analog umschwenken, da hält sich die Auswahl dann in Grenzen. Der Fotograf Peter Bongard hat es auf die Spitze getrieben und ist mit seiner analogen Rolleiflex Kamera und nur einem 12er Film, drei Tage in Paris gewesen. Konzentration auf das Wesentliche… 

Nun ja, es nützt nichts. Wenn ich schon so viele Fotos aus Paris habe, muss ich irgendwann auch mal abliefern, sonst hätte ich mir den Spaß auch schenken können.

Das Beste was man machen kann, ist sich gute Mucke einschalten und einfach loslegen. Passender Weise startete ich hierfür meinen alten und coolen Webradiosender frequence3.com live aus Paris. Gespielt wurde auch gleich mal „The Weeknd – Blinding Lights“ und später noch Mr. Vain von Culture Beat. Das stimmte sehr gut ein. Diesen werbe- und nachrichtenfreien Sender höre ich schon seit fast 20 Jahren, mal mehr mal weniger. Das ist old school Internet Streaming in reinster Form wie ich es liebe. Wer benötigt schon Spotify und Co.

Diesmal hielt ich mich in bereits besuchten Gebieten auf z.B. in Clichy, aber auch in der Gegend des Pantheon und Notre Dame. Überall tummelten sich so viele Menschen auf den Straßen, oder saßen vor/in Bars oder Cafés. Rund um Montmartre konnte ich wieder schöne Momente fotografisch festhalten. Eine wahre Freude… und das Beste, die Leute waren entspannt und ließen sich fotografieren. In Deutschland hätte es vielleicht Diskussionen gegeben, so wie neulich in Köln. 😉

Des Weiteren beschloss ich den Eiffelturm vom Hochhaus Montparnasse zu fotografieren, nachdem es beim letzten Mal vom Lafayette nicht möglich war. Stative waren erfreulicher Weise auf der Aussichtsplattform erlaubt, allerdings sollte man auch rechtzeitig da sein. Ansonsten kann es schwierig werden zum Sonnenuntergang seinen Fotoplatz zu finden. Einige Fotofreunde hatte cleverer Weise eine Fotoklemme dabei, die sie einfach an der Scheibe befestigten lässt. Ja so eine Klemme habe ich auch, aber natürlich nicht dabei. Beim nächsten Mal… 😉

Eine Tradition bei meinen Städte Trips ist es, die Öffnungszeiten der U-Bahn zu unterschätzen. Egal ob in Barcelona, Berlin oder Paris, irgendwann ist einfach Feierabend! An einem Tag ist es spät geworden und ich konnte noch die S-Bahn nehmen, allerdings war der Zielbahnhof eine Baustelle und ich verpasste die letzte direkte U-Bahn. Leichtsinnig schätze ich die Entfernung als fußläufig ein, aber daraus wurde dann eine Stunde Nachtwanderung. Letztendlich hatte es sich aber gelohnt und die Fotos sind heute fertig für die Veröffentlichung. 

Viel Spaß beim Schauen und Kritik ist wie immer gern gesehen!

Analog Street Photography – Köln Südstadt

Zu Weihnachten machte mir meine Frau ein fantastisches Geschenk. Eine Anmeldung zum VHS Workshop: „Dunkelkammer Film- und Fotoentwicklung“. Der Wahnsinn, denn das hatte ich mir wirklich schon immer gewünscht! Ich kann mich noch an alte Agentenfilme erinnern, wo immer mal wieder in einer provisorischen Dunkelkammer und Rotlicht, die Fotos von den Bösewichten im Entwicklerbad entstanden. Das nenne ich auch gern mal den romantischen Teil der Fotoentwicklung. 😉 Somit benötigte ich also belichtete Filme um diese dann zu entwickeln oder fertige Negative um Abzüge zu erstellen.
Ein schöner Anlass mal wieder mit der Analogkamera loszuziehen. Die Kölner Südstadt fühlt sich für mich immer noch unentdeckt an, da ich mich hier einfach zu selten herum treibe. Also stand der Ort schonmal fest. Ein Wochenende vor dem Corona Lockdown bin ich am Samstag Nachmittag gestartet, bei tollem Licht und einer scheinbar vierenfreien Welt. 😉

Am Anfang kam ich nicht so richtig in Fahrt aber je tiefer es in die Südstadt ging, um so lockerer wurde ich. Ich sprach zwei Fahrrad Fahrer vor einem Geschäft an, um sie zu fotografieren. Und siehe da, sie fotografieren auch und dies auch noch analog bzw. digital mit alten manuellen und adaptierten Objektiven aus analogen Zeiten.

In der Nähe eines Cafés am Chlodwigplatz fotografierte ich das Treiben und wurde diesmal selbst angesprochen. Warum ich hier fotografiere und von welchem Verlag/Zeitung ich wäre. Hmm, in diesem Moment war ich kurz irritiert aber nachsichtig. Das Foto sollte gelöscht werden. Ich erklärte das ich eine Filmkamera nutze und ich das Foto nicht veröffentlichen werde. Nun ja, damit muss man vernünftig umgehen und somit bleibt das Foto im Archiv. Ich sollte mir mal eine kurze und knackige Überzeugungsstrategie zurecht legen um es wenigsten zu versuchen. Vielleicht auch eine Visitenkarte inkl. Link zu einer Erklärung+Entschuldigung+Chance auf die Fotos. Da muss ich nochmal darüber nachdenken, ob dies sinnvoll sein kann. 😉

Später pacten zwei Schwalbe Fahrer an mir vorbei und als ich dies realisierte, war die Chance für ein Foto auch schon vorbei. Ich folgte immerhin ihrer Richtung und landete vor einem Plattenladen. Das passt doch perfekt zum analogen Lifestyle…
So kam ich noch mit weiteren Personen und dem Ladenbesitzer ins Gespräch. Alle ließen sich mehr oder weniger zu Fotos überreden. Während eines Gesprächs vor dem Laden, tauchten auf einmal die Schwalbe Fahrer wieder auf! Sie wollten eine Platte abholen. Ich sprach sie direkt auf ein kleines Shooting an. Sie stimmten zu und ich musste schleunigst den Film wechseln.

Für Gesprächsstoff musste ich nicht lange überlegen. Schwalbe, Schallplatten und analoge Fotografie füllten die Unterhaltungen. Ich hatte sie nicht nach ihrem Alter gefragt, aber schätze sie auf Anfang 20. Somit war es ist nicht selbstverständlich sich über solche Themen zu unterhalten. Ich bin schon Jungendlichen begegnet, die noch nie von Filmfotografie gehört hatten.
Mit dem Shooting war der Film schon wieder halb voll und ich machte mich auf dem Heimweg, um hier noch das ein oder andere Foto zu machen.

Beim darauf folgenden und bisher letzten Teil des Workshops, konnte ich leider nur einen Film entwickeln. Es benötigt doch einiges an Geschick und Erfahrung, dieses Handwerk zu erlernen und zu praktizieren. Mit einiger Hilfe hing der Film nach der Entwicklung, dann schlussendlich in einem Filmtrocknerschrank. Beim nächsten Mal möchte ich gern Abzüge davon machen. Da ich nicht bis zum nächsten Teil des Kurses warten wollte, habe ich alle anderen Filme zur Entwicklung im Kontrastlabor Köln abgegeben. Somit seht ihr jetzt online meine selbst gescannten Favoriten.
Viel Spaß und sendet mir gern auch Kritik.

Paris im Mai 2019

Vor einem Jahr war ich mal wieder dienstlich für einen Workshop in Paris. Um die Sache rund zu machen blieb ich privat noch einen Tag länger. Bis zur letzten Sekunde also der Abfahrt des Zuges reizte ich dieses aus. Ich musste zum Schluß wirklich sehr schnell laufen!

An den Workshop Tagen war ich am Abend, eigentlich auch zu nichts mehr zu gebrauchen. Den ganzen Tag in einem fensterlosen Besprechungsraum über neue Technologien zu beraten und zu planen schlaucht schon ziemlich. 

Aber der Reihe nach…
Bei der Hotelankunft am Abend in Paris, war der Sonnenuntergang im vollen Gange und beim Blick aus meinem Hotelzimmer strahlte Sacré-Cœur im wunderschönen roten Licht.

Blick aus meinem Hotelzimmer bei der Ankunft

Also direkt nochmal mit der Kamera los zum Arc De Triumph. Natürlich war der Sonnenuntergang dann schon vorbei, allerdings ließ ich es mir nicht nehmen den Torbogen zu besteigen und den Eiffelturm im Dunkeln zu fotografieren. Somit bin ich gleich am nächsten Tag erneut zum Triumphbogen, um diesmal die goldene Stunde abzupassen.

Weitere Ziele in diesen Tagen waren:

  • Pont de Bir-Hakeim Brücke —> der Film Inception hatte mich neugierig gemacht
  • die Pariser Freiheitsstatue —> die Erste, also quasi das Original
  • das Louvre —> die Glas-Pyramiden ziehen mich magisch an —> das nächste Mal gehe ich auch hinein
  • die Aussichtsplattform des Kaufhauses Lafayette —> war leider geschlossen, aber das Kaufhaus ist auch so einen Besuch wert
  • und natürlich wieder der Eiffelturm.

Nachmittags sieht man zuhauf die Pariser mit Baguette durch die Straßen ziehen. Hin und wieder wird auch direkt auf der Straße, einfach mal abgebissen. 😉 Leider ist mir kein schönes Foto hierzu gelungen. Hier fehlte mir mal wieder ein wenig die Dreistigkeit, dies einfach von Angesicht zu Angesicht zu tun. Letztendlich muss man es einfach machen und sich einreden, man fotografiert etwas ganz anderes… oder Augenkontakt vermeiden. Danach einfach lächeln ist eigentlich auch meine Masche. 😉

Extrem auffällig und allgegenwärtig zu dieser Zeit waren die Elektroroller oder eScooter in den Straßen von Paris. Das war komplett neu für mich. 2017 war davon noch nichts zu sehen und in Köln im Mai 2019 auch nicht. Oft behinderten diese Roller einfach nur den Weg und nervten. 

Unterwegs war ich „nur“ mit meiner wunderbaren Fuji X100F Kamera und einem Ministativ, einfach um ganz unbeschwert durch die Stadt der Liebe zu schlendern.

BTW: Meinen Kollegen beim Workshop, entgegnete ich im Übrigen direkt mit dem Satz: „It’s always a pleasure to be in Paris.“ 😉
So kam es dann auch, dass ich einen Monat später und diesmal für eine Woche erneut in Paris sein durfte. Davon gibt es im Juni Fotos zu sehen, versprochen!

London, Street Fotografie & Switchfoot Konzert

Anfang des Jahres erfuhr ich, dass im Juli in London ein Switchfoot Konzert statt finden sollte. Somit stand sehr schnell fest, einen kleinen Fotourlaub in UK einzulegen. Glücklicherweise hatte sich der Brexit Wahnsinn weiter verschoben.

Samstag früh in London angekommen, musste ich feststellen das nicht nur in Köln an diesem Wochenende der CSD lief, sondern auch in London die Pride Parade. In der Google Maps App sah ich nämlich eine Regenbogenroute quer durch London. Cool! Also entschied ich mich kurzerhand dort zum Start dabei zu sein um ein paar bunte Fotos zu machen. Es sollte sich lohnen…

Es war wirklich unglaublich, denn die ganze Stadt war im Pride Fieber. An sehr vielen Gebäuden wehte die Regenbogenflagge oder sie waren in Regenbogenfarben getaucht. Und auch später abseits der Parade, trugen die Menschen ihre Erkennungszeichen an Kleidung oder Haut.

Die Stadt hat sich seit meinem letzen Besuch im November 2004 sehr gewandelt, vor allem im Bankenviertel. Da sind doch tatsächlich einige Hochhäuser hinzugekommen. 😉 Genau diese wollte ich auch auf Fotos festhalten. Sehr angetan war ich vom pyramidenförmigen Hochhaus „The Shard“, welches mich ein wenig an die „Transamerica Pyramid“ in San Francisco erinnert.

Am Sonntag nach der Parade ließ ich mich wieder einfach durch die Stadt treiben und kam unter anderm am Piccadilly Circus, am Trafalga Platz, dem voll verhüllten Big Ben und dem London Eye vorbei. Des Weiteren besuchte ich das Tate Modern und überquerte die nahliegende Millenium Bridge. Zu später guter Letzt war ich dann noch in Notting Hill, Soho und China Town. Danach war ich auch richtig down und musste mal ausschlafen.

Am Montag zur Mittagszeit konnte ich ein paar schöne Fotos vom Treiben der Menschen im Bankenviertel festhalten. Es war wirklich der optimale Zeitpunkt, da scheinbar alle bei diesem Wetter nach draußen strömten. Zudem ist das ganze Gebiet eine große Baustelle und somit mischten sich die Handwerker und Schlipsträger auf meinen Fotos. Ach und Fahrradfahrer gab es erfreulicherweise auch sehr viele. 😉 Auch Brompton Fahrerinnen und Fahrer…

Am Montagabend ging es dann nach Camden Market wo 19 Uhr das Switchfoot Konzert im „Electric Ballroom“ starten sollte. Hier gab es ziemlich bunte und schrille Souvenir Shops, aber auch Trödel- und kreativ Shops für Klamotten, Schmuck und Accessoire.
In einem Kamera Shop konnte man alte Dias und Fotos von Haushaltsauflösungen kaufen. Das gab mir schon zu denken, als ich zuhauf alte Porträts und Familienbilder in einem Koffer entdeckte. Wie auch immer… , zu Hause stellte ich fest, dass ich kurz vorher ein küssendes Paar fotografierte. Dies ist mein Favorit aus London und somit auch Titelbild. Vielleicht etwas gewagt, aber das muss einfach!
Die Zeit verging wie an allen Tagen viel zu schnell und es war an der Zeit sich an die ca. 200m lange Menschenschlange anzustellen. Im geräumigen Konzertsaal konnte ich doch tatsächlich deutsche Stimmen ausmachen. Ein kölsches Mädel (ah nicht ganz, aus Niederkassel nahe Köln) und ihre kanadische Cousine. Sehr nett und echte Switchfootfans. Sie teilten mit mir übrigens das gleich Leid. In ihrem Freundeskreis kennt auch keiner die Truppe. Also hört mal rein in die Alben!
Das Konzert war wie gewohnt der Hammer und einfach ein schöner Abschluss der London Reise. Leider wurden einige meiner Favoriten aus dem aktuellen Album nicht gespielt und überhaupt, war es viel zu schnell vorbei. Eine richtige Zugabe gab es auch nicht! Niemand hat gerufen: „Extension, Extension, Extension“. 😉 Sehr irritierend! Übrigens hatte einige Wochen vor dem Konzert, die Band noch ein paar zusätzliche Konzerttermine rausgehauen. Ausgerechnet einen Tag später spielten sie auch in Köln. Ich bin allerdings sehr froh das es so kam, sonst hätte ich London vielleicht nicht besucht…

In diesem Sinne, viel Spaß beim Fotos anschauen!

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Hello again, Barcelona!

Ende Januar war ich wie auch schon 2018 auf der Cisco Live in Barcelona. Ich reiste diesmal schon am Freitag an, um das ganze Wochenende für Street Photography zu nutzen. Yeah!

Dabei hatte ich nur meine kleine feine Fuji X100F Kamera mit fester 23mm Brennweite (35mm KB). Somit konnte ich mich frei und leicht durch die Stadt treiben lassen. Das Wetter war wieder frühlingshaft schön.

Natürlich sind wieder viel zu viele Fotos entstanden und dadurch die Auswahl bis heute andauerte. In der jetzigen Auswahl sind es immer noch über 100 Bilder, aber weiter wollte ich einfach nicht reduzieren.

Viel Spaß beim Schauen!
fopti.de Galerie (50% Auflösung) + meine flickr Galerie (volle Auflösung) weiter unten…

Barcelona 2019

→ volle Auflösung + CC Lizenz zu freien Verfügung (bei Namensnennung fopti.de)

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Neues aus Q2-2017

Jetzt geht es weiter mit meinen Favoriten aus Quartal-2 2017:

Moritzburg im April: Bei mir geht es auch voran… Ich schaufele mich durch meinen Fotobestand. 😉

und dann noch das: Mein Einstieg in die Analogfotografie –> Spaß muss sein

Poller Wiesen – Harley Dome Cologne: Da hatte ich doch glatt mal jemanden für ein Foto angesprochen. Genau das will ich jetzt verstärkt bei zukünftiger Streephotography machen.

Köln Mülheim + Innenstadt: Meine erste analoge Streetphotagraphy mit einer Praktica BC1 und 50mm f1.8 Festbrennweite und Fuji Superia 200 Film. Das Gehäuse musste ich zudem noch mit Gaffertape abkleben, da es leider nicht mehr richtig dicht ist.

Kleine Spritztour mit dem Fahrrad zum Rhein und Poller Wiesen, mit dabei meine Fuji X70 Kamera. Auf dem letzten Foto seht ihr das Bürgeramt in Kalk.

und noch mal die Poller Wiesen mit Eisenbahnbrücke

Im Juni gab es noch eine Woche Urlaub auf dem Bauernhof in der Eifel.

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Neues aus Q1-2017

Zum Jahreswechsel stand in alter Tradition mal wieder die Erstellung eines neuen Familienkalenders an, mit all den Erinnerungsfotos aus 2017. Bei der Auswahl der Fotos stolperte ich natürlich über eine große Menge an unentwickelten und unveröffentlichten Bildern. Das Interesse an Porträts war wohl so groß, dass Streetphotography und Reisefotos zwar gemacht wurden, aber eben nicht veröffentlicht. Ich habe außerdem festgestellt, dass ich meine X70 Kamera sehr fleißig genutzt habe, nur leider habe ich sie im Dezember verkauft. Irgendwie fehlt sie mir doch, aber abwarten ob sich die X-T20 auch als Street- und Travelkamera durchsetzen wird.

Los gehts also mit meinen Favoriten aus Quartal-1 2017:

Streetphotography in Köln Kalk und Ostheim im Januar/Februar.

Ein schöner Tag im Sauerland geht zu Ende.


Brüssel Dienstreise im Februar: Das Foto ist mir beim letzen Brüssel Blog Eintrag untergegangen. Kulinarische Spezialitäten aus aller Welt Treffen auf dem Marktplatz… Prost!

Autostadt Wolfsburg im März

Dienstreise im März: Bahnhof Liege und Köln im Regen bei Rückkehr (Domplatte+Schildergasse)

Hamburg Wochenende im März mit Übernachtung bei Udo

Rostock Stadthafen – mit meinem iPhone (6+) aufgenommen

Rostock Warnemünde im März: Irgendwie komme ich an diesem Foto nicht vorbei, ein schönes altes Diamant Fahrrad. Vielleicht ist es das Licht und die Farben. Hmm…

Ostseebad Wustrow im März

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Wiedersehen in Paris

Bis auf einen Tag genau war ich auch schon im November 2004 in Paris. Nun hatte sich beruflich die Chance ergeben dies zu wiederholen. Ich reiste einen Tag vorher mit dem Zug an und hatte somit fast zwei Tage Zeit für Fotos und Sightseeing. Das Wetter dafür war einfach traumhaft. Wieder im Gepäck meine leichte Fuji X70 Kamera. Diesmal wollte ich mir die Aussicht von der Basilika „Sacré-Cœur de Montmartre“ anschauen und auch einfach mal ein Foto vom Moulin Rouge haben. Des Weiteren stand für mich das Viertel „La Défense“ wegen der modernen Architektur und der Wolkenkratzer auf dem Plan. Genau hier hatte ich auch beruflich zu tun und somit hier auch mein Hotel. Besser konnte ich es überhaupt nicht haben.

Ich bin mal wieder viel gelaufen und nutze natürlich auch die Metro. Die U-Bahnstationen fand ich allerdings sehr unübersichtlich, denn es hat öfters etwas gedauert bis ich den Weg raus fand. Und obwohl ich das französische Wort „sortie“ dann irgendwann begriff, war es echt schwer und somit etwas nervig.

Ich hoffe das nächste Wiedersehen dauert nicht erneut so lange und dann bitte mit Familie.
Gerade ging mir noch durch den Kopf, dass eine Alternative zur X70, eine X-E3 mit 18mm f2.0 Festbrennweite sein könnte. Hmm…

Viel Spaß mit den Fotos! (ein Film mit 36 Fotos)