Paris im Mai 2019

Vor einem Jahr war ich mal wieder dienstlich für einen Workshop in Paris. Um die Sache rund zu machen blieb ich privat noch einen Tag länger. Bis zur letzten Sekunde also der Abfahrt des Zuges reizte ich dieses aus. Ich musste zum Schluß wirklich sehr schnell laufen!

An den Workshop Tagen war ich am Abend, eigentlich auch zu nichts mehr zu gebrauchen. Den ganzen Tag in einem fensterlosen Besprechungsraum über neue Technologien zu beraten und zu planen schlaucht schon ziemlich. 

Aber der Reihe nach…
Bei der Hotelankunft am Abend in Paris, war der Sonnenuntergang im vollen Gange und beim Blick aus meinem Hotelzimmer strahlte Sacré-Cœur im wunderschönen roten Licht.

Blick aus meinem Hotelzimmer bei der Ankunft

Also direkt nochmal mit der Kamera los zum Arc De Triumph. Natürlich war der Sonnenuntergang dann schon vorbei, allerdings ließ ich es mir nicht nehmen den Torbogen zu besteigen und den Eiffelturm im Dunkeln zu fotografieren. Somit bin ich gleich am nächsten Tag erneut zum Triumphbogen, um diesmal die goldene Stunde abzupassen.

Weitere Ziele in diesen Tagen waren:

  • Pont de Bir-Hakeim Brücke —> der Film Inception hatte mich neugierig gemacht
  • die Pariser Freiheitsstatue —> die Erste, also quasi das Original
  • das Louvre —> die Glas-Pyramiden ziehen mich magisch an —> das nächste Mal gehe ich auch hinein
  • die Aussichtsplattform des Kaufhauses Lafayette —> war leider geschlossen, aber das Kaufhaus ist auch so einen Besuch wert
  • und natürlich wieder der Eiffelturm.

Nachmittags sieht man zuhauf die Pariser mit Baguette durch die Straßen ziehen. Hin und wieder wird auch direkt auf der Straße, einfach mal abgebissen. 😉 Leider ist mir kein schönes Foto hierzu gelungen. Hier fehlte mir mal wieder ein wenig die Dreistigkeit, dies einfach von Angesicht zu Angesicht zu tun. Letztendlich muss man es einfach machen und sich einreden, man fotografiert etwas ganz anderes… oder Augenkontakt vermeiden. Danach einfach lächeln ist eigentlich auch meine Masche. 😉

Extrem auffällig und allgegenwärtig zu dieser Zeit waren die Elektroroller oder eScooter in den Straßen von Paris. Das war komplett neu für mich. 2017 war davon noch nichts zu sehen und in Köln im Mai 2019 auch nicht. Oft behinderten diese Roller einfach nur den Weg und nervten. 

Unterwegs war ich „nur“ mit meiner wunderbaren Fuji X100F Kamera und einem Ministativ, einfach um ganz unbeschwert durch die Stadt der Liebe zu schlendern.

BTW: Meinen Kollegen beim Workshop, entgegnete ich im Übrigen direkt mit dem Satz: „It’s always a pleasure to be in Paris.“ 😉
So kam es dann auch, dass ich einen Monat später und diesmal für eine Woche erneut in Paris sein durfte. Davon gibt es im Juni Fotos zu sehen, versprochen!

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Hello again, Barcelona!

Ende Januar war ich wie auch schon 2018 auf der Cisco Live in Barcelona. Ich reiste diesmal schon am Freitag an, um das ganze Wochenende für Street Photography zu nutzen. Yeah!

Dabei hatte ich nur meine kleine feine Fuji X100F Kamera mit fester 23mm Brennweite (35mm KB). Somit konnte ich mich frei und leicht durch die Stadt treiben lassen. Das Wetter war wieder frühlingshaft schön.

Natürlich sind wieder viel zu viele Fotos entstanden und dadurch die Auswahl bis heute andauerte. In der jetzigen Auswahl sind es immer noch über 100 Bilder, aber weiter wollte ich einfach nicht reduzieren.

Viel Spaß beim Schauen!
fopti.de Galerie (50% Auflösung) + meine flickr Galerie (volle Auflösung) weiter unten…

Barcelona 2019

→ volle Auflösung + CC Lizenz zu freien Verfügung (bei Namensnennung fopti.de)

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Photologen Campus Treffen in Kassel

Im Oktober hat es mich in die Mitte Deutschlands verschlagen, genauer gesagt in die Weltmetropole Kassel zum Campus Treffen der Photologen.

Die Photologen sind Falk G. Frassa und Thomas B. Jones, die zusammen einen coolen und authentischen Podcast zum Thema Fotografie und allem drumherum produzieren. Seit Mai 2017 veröffentlichen die beiden fleißig jeden Freitag einen Podacst nach dem anderen. Ich bin zwar fast von Anfang an dabei, aber da die Beiden in diesem schnellen Rhythmus die Episoden raushauen, bin ich irgendwann nicht mehr hinterher gekommen. Über ein halbes Jahr kam ich dann leider überhaupt nicht mehr zum anhören. Im September war ich dann neugierig ob die Photologen überhaupt noch existieren. Und ob und zwar mit etlichen neuen Episoden und einer groß gewachsen Facebook Gruppe namens „Photologen Campus“.

Falk hatte ich 2017 schon einmal in Moers bei der Paddy Tour getroffen und beim zweitem Mal wieder mit Paddy, allerdings im Studio von Andreas Jorns. Beim letzen Mal sprach er schon kurz über den Podcast und zeigte mir das Logo der Photologen. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Sache noch nicht richtig erst genommen. Kurz darauf war ich allerdings treuer und begeisterter Zuhörer.

Das vorletzte Wochenende im Oktober war nun also geplant um mit weiteren Hörern und Campus Mitgliedern das Wochenende zu verbringen. Veranstaltungsort und Übernachtung fand im Sandershaus statt. Inkl. Gemeinschaftszimmer… ähm meine schlimmsten Erwartungen wurden diesbezüglich übertroffen… ja leider und Weltrekord würdig… Ein Schnarcher in unserem Zimmer! Hilfe! Die erste Nacht kaum geschlafen. Zurück zum Thema:

Am Freitag Abend hat sich die Gruppe kennengelernt, im Zuge der Vernissage „Die Isolette auf Reisen“. Es ist schon interessant was bei so einem Projekt alles an Geschichten, Emotionen und an Kreativität zusammen kommt und dadurch die Menschen verbindet. Die dabei entstanden Fotos, kamen so in der Vernissage erst richtig zu Geltung.

Samstag war Workshopday zum Thema Wahrnehmung, Interpretation und Interaktion und ich glaube alle waren begeistert, aber auch etwas nachdenklich. An Hand der Fotos die bei den Aufgaben aller Teilnehmer entstanden, wurde mir schnell klar, wie unterschiedlich die Wahrnehmung jedes Einzelnen sein kann. Hier habe ich viel für mich mitgenommen. Eine weitere besondere Aufgabe bestand darin, ein Porträt seines ausgelosten Partners zu erstellen. So hat Joachim von mir ein neues Porträt erstellt und ich im Gegenzug natürlich von ihm.

Am Abend gab es Stockbrot beim Lagerfeuer. Parallel liefen dazu im Haus einige alternative Konzerte. Da ich mich nicht aufteilen kann, blieb ich bis kurz vor Mitternacht beim Lagerfeuer und fiel dann todmüde in mein Doppelstockbett. Nächsten Morgen erfuhr ich, dass erst nach allen Konzerten, die Stockbrotparty so richtig abging.

Sonntag Morgen gegen 6:30 Uhr wurde ich dann durch lautes Schnarchen wieder wach und beschloss den Morgen für einen Fotospaziergang zu nutzen. Stefan mein weiterer Zimmerbewohner hatte das selbe Problem und die selbe Idee. So starten wir gemeinsam mit Kamera in den Tag. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es dann zur gemeinsamen Aufnahme der 75. Podcast Folge. Ich selbst bin mit einer Frage auch beteiligt. 😉 Nach dem Mittag und einer sehr lustigen und schönen Rückenmeldung Aktion ging es dann für alle wieder nachhause.

Fazit: Gut dass ich nicht der einzige Fotoverrückte bin. Jeden den ich kennenlernte, hatte seine ganz eigene Sicht der Dinge auf die Fotografie. Im wahrsten Sinne des Wortes und zeigte somit ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit, deutlicher als man das sonst erfahren und erleben könnte. Ich habe Menschen kennengelernt mit denen ich Kontakt halten möchte und bin auf weitere Fotos von ihnen gespannt.

Danke an die Photologen, Helfer und weiteren Beteiligten, für dieses außergewöhnlich Treffen!

Links zu Blogberichten anderer Teilnehmer:

Dimo Tabken: Foffteihn 352-354/365
Falk Gustav Frassa: Das Photologen Campus Treffen 2018
Holger Dankelmann: “Getrennt — Nutzlos !” Ein bewegender Workshop
Joachim Herold: TANKSTELLE DES GLÜCKS – DAS PHOTOLOGEN-CAMPUS-TREFFEN 2018 IN KASSEL
Nicole Seitz: Die Isolette geht auf Reisen – eine Geschichte
Stefan Wolf: Zersprengte Ketten