Paris im Juni 2019

Wie versprochen präsentiere ich diesen Monat meine Paris Fotos vom Juni 2019.

Diesmal hatte ich eine einwöchige Schulung bei meinem Arbeitgeber in der Stadt der Liebe. Da bin ich doch gern dabei. 😉

Vor zwei Wochen wäre ich eigentlich auch das erste mal mit meiner eigenen Familie in Paris gewesen, aber leider hat Corona das verhindert. Passend dazu, kann ich eine ARTE Reportage zu menschenleeren Metropolen empfehlen. Meine Fotos stimmen mich immerhin fröhlich und die Hoffnung ist groß, dass das Leben in die Städte zurück kommt. In Köln fühlt es sich auf jeden Fall schon gut an. Ich bin ja Optimist und somit voller Hoffnung! Passend dazu mein Titelbild: La confiance = die Zuversicht

Wie immer war die Fotoflut bei einer Woche gewaltig, aber gestern habe ich einen Tag intensiv genutzt um mit den Fotos voranzukommen. Vor Ort mache ich einfach zu viele Fotos, was sich zu Hause dann rächt. Vielleicht sollte ich für Street Photography auf analog umschwenken, da hält sich die Auswahl dann in Grenzen. Der Fotograf Peter Bongard hat es auf die Spitze getrieben und ist mit seiner analogen Rolleiflex Kamera und nur einem 12er Film, drei Tage in Paris gewesen. Konzentration auf das Wesentliche… 

Nun ja, es nützt nichts. Wenn ich schon so viele Fotos aus Paris habe, muss ich irgendwann auch mal abliefern, sonst hätte ich mir den Spaß auch schenken können.

Das Beste was man machen kann, ist sich gute Mucke einschalten und einfach loslegen. Passender Weise startete ich hierfür meinen alten und coolen Webradiosender frequence3.com live aus Paris. Gespielt wurde auch gleich mal „The Weeknd – Blinding Lights“ und später noch Mr. Vain von Culture Beat. Das stimmte sehr gut ein. Diesen werbe- und nachrichtenfreien Sender höre ich schon seit fast 20 Jahren, mal mehr mal weniger. Das ist old school Internet Streaming in reinster Form wie ich es liebe. Wer benötigt schon Spotify und Co.

Diesmal hielt ich mich in bereits besuchten Gebieten auf z.B. in Clichy, aber auch in der Gegend des Pantheon und Notre Dame. Überall tummelten sich so viele Menschen auf den Straßen, oder saßen vor/in Bars oder Cafés. Rund um Montmartre konnte ich wieder schöne Momente fotografisch festhalten. Eine wahre Freude… und das Beste, die Leute waren entspannt und ließen sich fotografieren. In Deutschland hätte es vielleicht Diskussionen gegeben, so wie neulich in Köln. 😉

Des Weiteren beschloss ich den Eiffelturm vom Hochhaus Montparnasse zu fotografieren, nachdem es beim letzten Mal vom Lafayette nicht möglich war. Stative waren erfreulicher Weise auf der Aussichtsplattform erlaubt, allerdings sollte man auch rechtzeitig da sein. Ansonsten kann es schwierig werden zum Sonnenuntergang seinen Fotoplatz zu finden. Einige Fotofreunde hatte cleverer Weise eine Fotoklemme dabei, die sie einfach an der Scheibe befestigten lässt. Ja so eine Klemme habe ich auch, aber natürlich nicht dabei. Beim nächsten Mal… 😉

Eine Tradition bei meinen Städte Trips ist es, die Öffnungszeiten der U-Bahn zu unterschätzen. Egal ob in Barcelona, Berlin oder Paris, irgendwann ist einfach Feierabend! An einem Tag ist es spät geworden und ich konnte noch die S-Bahn nehmen, allerdings war der Zielbahnhof eine Baustelle und ich verpasste die letzte direkte U-Bahn. Leichtsinnig schätze ich die Entfernung als fußläufig ein, aber daraus wurde dann eine Stunde Nachtwanderung. Letztendlich hatte es sich aber gelohnt und die Fotos sind heute fertig für die Veröffentlichung. 

Viel Spaß beim Schauen und Kritik ist wie immer gern gesehen!

Paris im Mai 2019

Vor einem Jahr war ich mal wieder dienstlich für einen Workshop in Paris. Um die Sache rund zu machen blieb ich privat noch einen Tag länger. Bis zur letzten Sekunde also der Abfahrt des Zuges reizte ich dieses aus. Ich musste zum Schluß wirklich sehr schnell laufen!

An den Workshop Tagen war ich am Abend, eigentlich auch zu nichts mehr zu gebrauchen. Den ganzen Tag in einem fensterlosen Besprechungsraum über neue Technologien zu beraten und zu planen schlaucht schon ziemlich. 

Aber der Reihe nach…
Bei der Hotelankunft am Abend in Paris, war der Sonnenuntergang im vollen Gange und beim Blick aus meinem Hotelzimmer strahlte Sacré-Cœur im wunderschönen roten Licht.

Blick aus meinem Hotelzimmer bei der Ankunft

Also direkt nochmal mit der Kamera los zum Arc De Triumph. Natürlich war der Sonnenuntergang dann schon vorbei, allerdings ließ ich es mir nicht nehmen den Torbogen zu besteigen und den Eiffelturm im Dunkeln zu fotografieren. Somit bin ich gleich am nächsten Tag erneut zum Triumphbogen, um diesmal die goldene Stunde abzupassen.

Weitere Ziele in diesen Tagen waren:

  • Pont de Bir-Hakeim Brücke —> der Film Inception hatte mich neugierig gemacht
  • die Pariser Freiheitsstatue —> die Erste, also quasi das Original
  • das Louvre —> die Glas-Pyramiden ziehen mich magisch an —> das nächste Mal gehe ich auch hinein
  • die Aussichtsplattform des Kaufhauses Lafayette —> war leider geschlossen, aber das Kaufhaus ist auch so einen Besuch wert
  • und natürlich wieder der Eiffelturm.

Nachmittags sieht man zuhauf die Pariser mit Baguette durch die Straßen ziehen. Hin und wieder wird auch direkt auf der Straße, einfach mal abgebissen. 😉 Leider ist mir kein schönes Foto hierzu gelungen. Hier fehlte mir mal wieder ein wenig die Dreistigkeit, dies einfach von Angesicht zu Angesicht zu tun. Letztendlich muss man es einfach machen und sich einreden, man fotografiert etwas ganz anderes… oder Augenkontakt vermeiden. Danach einfach lächeln ist eigentlich auch meine Masche. 😉

Extrem auffällig und allgegenwärtig zu dieser Zeit waren die Elektroroller oder eScooter in den Straßen von Paris. Das war komplett neu für mich. 2017 war davon noch nichts zu sehen und in Köln im Mai 2019 auch nicht. Oft behinderten diese Roller einfach nur den Weg und nervten. 

Unterwegs war ich „nur“ mit meiner wunderbaren Fuji X100F Kamera und einem Ministativ, einfach um ganz unbeschwert durch die Stadt der Liebe zu schlendern.

BTW: Meinen Kollegen beim Workshop, entgegnete ich im Übrigen direkt mit dem Satz: „It’s always a pleasure to be in Paris.“ 😉
So kam es dann auch, dass ich einen Monat später und diesmal für eine Woche erneut in Paris sein durfte. Davon gibt es im Juni Fotos zu sehen, versprochen!

Bild

Wiedersehen in Paris

Bis auf einen Tag genau war ich auch schon im November 2004 in Paris. Nun hatte sich beruflich die Chance ergeben dies zu wiederholen. Ich reiste einen Tag vorher mit dem Zug an und hatte somit fast zwei Tage Zeit für Fotos und Sightseeing. Das Wetter dafür war einfach traumhaft. Wieder im Gepäck meine leichte Fuji X70 Kamera. Diesmal wollte ich mir die Aussicht von der Basilika „Sacré-Cœur de Montmartre“ anschauen und auch einfach mal ein Foto vom Moulin Rouge haben. Des Weiteren stand für mich das Viertel „La Défense“ wegen der modernen Architektur und der Wolkenkratzer auf dem Plan. Genau hier hatte ich auch beruflich zu tun und somit hier auch mein Hotel. Besser konnte ich es überhaupt nicht haben.

Ich bin mal wieder viel gelaufen und nutze natürlich auch die Metro. Die U-Bahnstationen fand ich allerdings sehr unübersichtlich, denn es hat öfters etwas gedauert bis ich den Weg raus fand. Und obwohl ich das französische Wort „sortie“ dann irgendwann begriff, war es echt schwer und somit etwas nervig.

Ich hoffe das nächste Wiedersehen dauert nicht erneut so lange und dann bitte mit Familie.
Gerade ging mir noch durch den Kopf, dass eine Alternative zur X70, eine X-E3 mit 18mm f2.0 Festbrennweite sein könnte. Hmm…

Viel Spaß mit den Fotos! (ein Film mit 36 Fotos)