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Hong Kong, Tag 3 – Victoria Peak und ein wenig Regen

Der Start in den Tag führe erstmal mit der Fähre von unserem Hotel in North Point, über die Kowloon Bay nach Hung Hom, wo wir quasi unser Hong Kong typisches Frühstück geniessen konnten. Leider war es an diesem Tag bewölkt und leicht regnerisch.

Von Hung Hom aus sieht die Skyline in Richtung Südwest auch direkt anders aus, wie man auf dem ersten Foto sehen kann. Die Gebäude vom Victoria Harbor sehen aus, als wenn sie auf einer Line stehen würden.

Wir haben uns dann nach dem Frühstück teilweise getrennt, schauten uns vor Ort noch ein wenig um und verschwanden an der Metrostation Whampoa mal wieder in der U-Bahn.

Irgendwie landeten wir dann wieder im Mong Kok Fotoeinkaufsparadies. Komisch aber irgendwie hatten die Reklametafeln wohl ihren Einfluss, natürlich nur fotografisch gesehen. 😉

Ich zog dann allein weiter um mich noch rund um Central Station um zu schauen. Mittag gab es dann bei Maxim´s MX Schnellrestaurant, was aussah wie McDonald´s aber mit chinesischen und einheimischen Gerichten. Absolut witzig, mir saßen zwei asiatische Frauen gegenüber, die aussahen wie Angestellte aus einem der vielen umliegenden Bankenhochhäuser. Sie nutzen doch tatsächlich Besteck für ihre Mahlzeit. Unglaublich, denn ich quälte mich mal wieder mit Stäbchen und Löffel…

Irgendwie zog es mich dann auch wieder zum Hafen, durch die ifc Mall und vorbei an Baustellen zu neuen Tunneln. So konnte ich in Richtung Nordwest schauen, zu den Schleppern, Baggerschiffen und weiteren Schiffen. Die Wolken hingen richtig schön in den Bergen, aber die Lichtstimmung war sonst etwas trüb.

Die Zeit verging wie im Flug und es war an der Zeit für die Rückfahrt in das Hotel, denn der Plan war es zur blauen Stunde auf dem Victoria Peak zu sein. Vom Hotel ging es dann mit der U-Bahn und der Schweizer Standseilbahn von 1888 hoch zum bekanntesten Berg Hong Kongs in 552m Höhe. Die Sicht von hier war fantastisch, aber andere Fotografen hat sich schon die besten Plätze für Stativ und Kamera gesichert. Woo der Fuchs war natürlich bestens vorbereitet und zeigte uns seine Fotoklemme, welche sich direkt an der Glaswand befestigen ließ. Das hatte den Vorteil, dass die Glaswand selbst nicht im Bild ist, denn mit Stativ hätte das aus unserer Position nicht geklappt.

Ich konnte natürlich wieder nicht genug bekommen und machte wieder viel zu viele Fotos und noch dazu immer als Belichtungsreihen für eine spätere HDR Erstellung.

Auf jeden Fall war das dann auch Fluch und Segen zugleich. Für die Bilderflut und die HDR Funktion, musste ich für mich erstmal ein paar geeignete Methoden finden und darüber hinaus, testete ich auch noch das kostenlose HDR Efex Pro 2 Plugin aus der Nik Collection. Dies gefiel mir letztendlich auch besser als die integrierte LR Funktion. In der c´t habe ich im Übrigen gerade gelesen, dass Google diese Plugin Sammlung nicht weiter pflegen wird. Keine gute Nachricht!

Jetzt aber viel Spaß beim schauen der Fotos.

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Erste Graufilter Experimente am Rhein

Zu meiner Fuji X70 hatte ich mir damals eine Gegenlichblende gekauft, die auch Filter aufnehmen kann. Somit bestellte ich mir auch einen Graufilter (ND1.8 / 64x) mit, denn das wollte ich immer schon mal ausprobieren.

Gestern gab es ein schönes Treffen mit Freunden um mal wieder über Fotografie zu philosophieren, aber auch um sich in die Kunst der Graufilter einweisen zu lassen. Das Wetter war zwar nicht optimal aber besser als erwartet, denn wir wollten diese Experimente schon sein lassen. Ich nutze außerdem noch mein kleines Tischstativ und war von den Ergebnissen überrascht. Die Bearbeitung in Lightroom gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, aber letztendlich habe ich den Dreh für mich gefunden. Was mich allerdings noch stört ist das Ghosting, welches man bei den Pfählen sehen kann. Momentan habe ich noch keine Lösung dafür, außer natürlich die Bearbeitung in LR konservativer zu gestallten. 😉 [Update:] Die Einführung in die Graufilter Kunst endete nicht beim Kreieren, sondern wurde auch nach meiner Entwicklung der Fotos weiter betrieben. Somit habe ich nach hartnäckigem Anstacheln, meine Fotos auch ohne Ghosting Effekt hin bekommen und hier aktualisiert. Danke Woo!

Das letzte Foto wurde mit 8 min am längsten belichtet von meiner Serie.