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1. Model Fotoshooting (bei Regen) mit Jill

Nun war es endlich soweit, worauf ich mich schon lange gefreut hatte. Ein Fotoshooting mit einem fremden Menschen, aber weibliches und professionelles Model.

Eine Stunde vor Beginn standen die Wetterprognosen auf 20% Regenwahrscheinlichkeit, aber ich blieb optimistisch. Beim packen der Fototasche wurde mir wirklich klar, dass es gleich los gehen würde und wurde für einen kurzen Augenblick nervös, aber Akkus und SD-Cards waren schon vorbereitet und die Objektivauswahl stand auch schon fest.

Am Zielort angekommen fing es gerade an in Strömen zu regnen. Keine optimalen Voraussetzungen dachte ich noch. Also haben wir uns erstmal in ein Restaurant gesetzt. Dies hatte ich sowieso vor um den mir bis dato fremden Menschen, also das Model Jill erstmal kennenzulernen.

Danach wurden wir bei der Suche nach geeigneten Aufnahmeorten direkt wieder von Regenschauern erwischt, so dass wir unter Balkons Schutz suchten. Hier fingen dann die ersten Aufnahmen an, die noch nicht so das waren was ich mir vorstelle. Immerhin entstanden so ein paar Testfotos zum locker werden. Zwischen den Standortwechseln regnete es leider immer wieder, so das ich einige meiner Ideen nicht umsetzen konnte. Bestimmte Balkonpositionen boten allerdings einen schönen Hintergrund und schönes Licht. Ich stand dann im leichten Regen und Jill geschützt. Naja so ein Wetter drückt schon irgendwie auf die Stimmung, einfach auch unterbewusst, allerdings haben wir uns nicht unterkriegen lassen.

Jill posierte fleißig und ich habe mich darauf konzentriert alles vernünftig in den Kasten zu bekommen. Alle meine Fotos sind mit komplett offener Blende entstanden, allerdings wollte ich hier auch nicht experimentieren, da ich zum einen ein Freund von solchen Bildern bin und zum anderen auch schon so gut zu tun hatte. Bei den nächsten Shootings werde ich dies bestimmt mal testen.

Fakt ist, mir hat es Spaß gemacht und habe wieder einiges gelernt, auch bei der Fotoentwicklung mit LR. Vielen Dank an Jill und für ihre Offenheit.

Erste Kritik habe ich schon bekommen und verstanden. 😉 Weitere ehrliche Kritik hilft mir bestimmt auch weiter.

–> Ich habe es leider nicht geschafft meine Auswahl auf max 3-5 Fotos zu beschränken, allerdings hoffe ich mir so auch entsprechendes Feedback. Also viel Spaß beim Begutachten!

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Rapsfelder, immer wieder schön

Heute habe ich mir meinen Mini Quadrocopter Mavic geschnappt, um ein paar schöne Fotos von Traktorspuren im Rapsfeld einzufangen. Kurz vorher habe ich gelesen, dass der Mavic sogar als Kameraprofil in Andre Duhmes Kodak K14 Preset Pack auftaucht. Somit war die Kaufentscheidung sofort klar. Ich denke es hat sich gelohnt, denn bei meinen Fuji Fotos nutze ich auch sehr gern die Fuji Filmsimulationen.

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Erste Graufilter Experimente am Rhein

Zu meiner Fuji X70 hatte ich mir damals eine Gegenlichblende gekauft, die auch Filter aufnehmen kann. Somit bestellte ich mir auch einen Graufilter (ND1.8 / 64x) mit, denn das wollte ich immer schon mal ausprobieren.

Gestern gab es ein schönes Treffen mit Freunden um mal wieder über Fotografie zu philosophieren, aber auch um sich in die Kunst der Graufilter einweisen zu lassen. Das Wetter war zwar nicht optimal aber besser als erwartet, denn wir wollten diese Experimente schon sein lassen. Ich nutze außerdem noch mein kleines Tischstativ und war von den Ergebnissen überrascht. Die Bearbeitung in Lightroom gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, aber letztendlich habe ich den Dreh für mich gefunden. Was mich allerdings noch stört ist das Ghosting, welches man bei den Pfählen sehen kann. Momentan habe ich noch keine Lösung dafür, außer natürlich die Bearbeitung in LR konservativer zu gestallten. 😉 [Update:] Die Einführung in die Graufilter Kunst endete nicht beim Kreieren, sondern wurde auch nach meiner Entwicklung der Fotos weiter betrieben. Somit habe ich nach hartnäckigem Anstacheln, meine Fotos auch ohne Ghosting Effekt hin bekommen und hier aktualisiert. Danke Woo!

Das letzte Foto wurde mit 8 min am längsten belichtet von meiner Serie.

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Ostheim, die Bronx von Köln

Da zur Zeit das Thema Fototour NewYork wieder hoch im Kurs ist bei mir, dachte ich mir dies doch einfach vor der eigenen Tür zu testen. Ist viel schneller und günstiger…

Mein Veedel Ostheim wurde auch schon mal als die Bronx von Köln betitelt. Passt doch, denn „Hochhäuser“ gibt es hier auch und die winterliche Sonne kann schöne Kontraste erzeugen.

Ja und dann ist da noch meine neue kleine unauffällige Fuji X70 Kamera mit APS-C Sensor und Festbrennweite (27mm Kleinbildkamera, f2.8)

Ganz so unauffällig ist die Kamera dann wohl doch nicht, denn ich wurde angesprochen warum ich im „sozialen Brennpunkt“ Fotos mache. Nach kurzem überraschten Argumentieren, sagte ich einfach, das ich Fotograf sei. Des Weitern wies ich auf die tolle Lichtstimmung, Wolken und Kontraste hin und zeigte die Fotos in schwarz-weiß direkt auf dem Kameradisplay. Er war dann beruhigt und ging davon. Ich musste dann nur ziemlich grinsen, da ich es wirklich einfach ausgesprochen hatte. Naja also angehender Hobbyfotograf wäre wohl richtig gewesen. 😉

Also, hier meine Fotos von Ostheim der letzten zwei Monate Teil-1, denn da wartet noch das eine oder andere Motiv. Weiteres folgt somit in den nächsten Teilen.