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Wiedersehen in Paris

Bis auf einen Tag genau war ich auch schon im November 2004 in Paris. Nun hatte sich beruflich die Chance ergeben dies zu wiederholen. Ich reiste einen Tag vorher mit dem Zug an und hatte somit fast zwei Tage Zeit für Fotos und Sightseeing. Das Wetter dafür war einfach traumhaft. Wieder im Gepäck meine leichte Fuji X70 Kamera. Diesmal wollte ich mir die Aussicht von der Basilika „Sacré-Cœur de Montmartre“ anschauen und auch einfach mal ein Foto vom Moulin Rouge haben. Des Weiteren stand für mich das Viertel „La Défense“ wegen der modernen Architektur und der Wolkenkratzer auf dem Plan. Genau hier hatte ich auch beruflich zu tun und somit hier auch mein Hotel. Besser konnte ich es überhaupt nicht haben.

Ich bin mal wieder viel gelaufen und nutze natürlich auch die Metro. Die U-Bahnstationen fand ich allerdings sehr unübersichtlich, denn es hat öfters etwas gedauert bis ich den Weg raus fand. Und obwohl ich das französische Wort „sortie“ dann irgendwann begriff, war es echt schwer und somit etwas nervig.

Ich hoffe das nächste Wiedersehen dauert nicht erneut so lange und dann bitte mit Familie.
Gerade ging mir noch durch den Kopf, dass eine Alternative zur X70, eine X-E3 mit 18mm f2.0 Festbrennweite sein könnte. Hmm…

Viel Spaß mit den Fotos! (ein Film mit 36 Fotos)

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Fotoworkshop „Sensual Nude“ bei Andreas Jorns

Es kam wie es kommen musste, meine ersten Aktfotos. Seit Anfang des Jahres fotografiere ich bewusster und fokussierter als die ganzen Jahre zuvor. Jeder der mich kennt, weiß das ich seitdem für die Fotografie brenne, es mich fasziniert und glücklich macht.

In erster Line interessieren mich die Menschen und wie ich mit ihnen authentische Porträts kreieren kann. Hiermit befinde ich mich allerdings noch immer am Anfang.

Bei meinem großen Interesse nach Inspirationen landete ich immer wieder auf Patrick Ludolph´s Blog NEUNZEHN72, wo ich auch oft fündig wurde. Hier schaute ich mir unter anderem auch die Video Interviews von Paddy erst mit Corwin von Kuhwede und dann mit Andreas Jorns an. Beide hatten mich sehr begeistert und animiert sich ihre Werke anzuschauen. Ich hatte in den Interviews verstanden, dass alles was für Akt gilt, quasi auch für normale Porträts gilt. Somit kaufte ich von beiden ihr Fachbuch und dann nahm irgendwie alles seinen Lauf

Das erste Porträt Shooting mit einem Kollegen, und weitere Shootings mit Models. Vor allem die Buchtipps zum Umgang mit den Models lernte ich hierbei anzuwenden. Aufgeregt war ich aber immer und hatte das auch jeweils direkt kommuniziert, was dann meistens schon half.

Als Anfänger sah ich zu diesem Zeitpunkt die Aktfotografie noch in sehr weiter Ferne, aber dann gab es eine Ankündigung für ein Treffen in Haan bei Andreas mit Paddy. Ich meldete mich für die Veranstaltung an und sah das noch ein Platz im Oktober bei Andreas´s Workshops frei war. Also dachte ich mir: „Warum nicht, bevor mir jemand den Platz wegschnappt, nachdem alle beim Treffen begeistert sind?“ Zudem sind gerade seine sinnlichen Aktfotos aber auch die „normalen Porträts“ eine Klasse für sich. Genau solche Fotos würde ich auch gern erschaffen, dachte ich außerdem.

Soweit zur Vorgeschichte und jetzt endlich zum Workshop.

Kurz vor Workshop Beginn war die Aufregung natürlich wieder groß. Der Kurs startete ganz entspannt bei morgendlicher Kaffee- und Vorstellungsrunde. Lisa unser Model gesellte sich wenig später dazu und wir hatten eine sehr nette Kennenlernrunde mit insgesamt vier Workshop Teilnehmern.

Nun ging es los, Andreas verdunkelte sein Atelier und wir fotografierten abwechselnd Lisa bekleidet und mit Fensterlicht bis zum Mittag. (Die finale Lichtformung und Setzung lag aber bei uns.) Somit konnten wir Lisa noch weiter kennenlernen und erste Erfahrungen machen. Und auch hierbei konnte ich direkt von Andreas wichtige technische und menschliche Aspekte lernen. Ich war total happy mit meinen bis dahin gemachten Fotos und mir war klar, dass sich der Kurs schon hier gelohnt hatte.

Andreas gab uns jedesmal eine Aufgabe, aber er gab uns auch gleichzeitig einen großzügigen Rahmen vor, in dem wir uns bewegen und lernen konnten. Jeder musste somit wirklich seine eigenen Fotos kreieren. Ich nutze auch immer die Möglichkeit, Lisa nach ihrer Meinung zu fragen und natürlich auch Andreas.

Genauso ging es auch nach dem Mittag weiter, nur ohne Kleidung. Den ganzen Workshop über wurde darüber überhaupt kein Tamtam gemacht. Alles lief super professionell und in lockerer Atmosphäre.

Das Zwischenmenschliche stand rückblickend gesehen, immer im Vordergrund und hier grätschte uns Andreas immer wieder positiv rein. Lisa kurzes regelmäßiges Feedback geben, sie in ihren Flow kommen lassen und um somit sinnliche Momente festhalten zu können. Alles nicht so einfach, denn die Technik sollte man sowieso im Schlaf können und dann muss noch Bildgestaltung und Lichtsetzung stimmen. Ach übrigens hatte ich vor Aufregung am Anfang vergessen zu atmen und sprach dann auch etwas kurzatmig. Nach dem ich das selbst auch ansprach, ging es wieder normal weiter… 😉

Lisa war einfach total klasse, denn sie konnte zu uns allen in kürzester Zeit eine Verbindung aufbauen. Sollte ja eigentlich umgekehrt mehr sein, aber für den Workshop war es sehr hilfreich.

Ihre natürliche Schönheit, Offenheit, lockere/ruhige Art und natürlich ihr unverwechselbares Lächeln verzauberten uns alle. Um mal wieder auf dem Boden zu bleiben, muss ich aber auch sagen das sie uns unglaublich geholfen hat. Sie hat uns bei der Lichtsetzung Tipps gegeben, sie hat uns ernst genommen, aufmerksam zugehört und Feedback gegeben.

Andreas hatte uns immer wieder angespornt, neue Sachen auszuprobieren und einfach auch eigene Ideen umzusetzen und frei mit Lisa zu besprechen. Er ließ sich immer wieder Bilder zeigen und signalisierte ob wir auf dem richtigen Weg sind usw. Er motivierte uns unglaublich und war einfach für alle da.

Der Austausch mit den Workshopteilnehmern war für mich ein weiterer positiver Aspekt, denn auch von ihnen gab es viel zu lernen (auch aus ihren Fehlern) und ihre Fotos motivierten zusätzlich.

Fazit: Ein Workshop der sich extrem gelohnt hat für mich. Ihr hättet sehen sollen wie glücklich ich am Abend nach Hause gefahren bin und am nächsten Tag zur Arbeit. 😉 Ich war total geflasht und bis heute noch in diesem Bann.

Egal wie schlecht die Kritiken ausfallen, ich fand es einfach genial! Nochmal vielen Dank an Lisa und Andreas!

→ Ich werde die Kritiken natürlich ernst nehmen und hoffentlich daraus lernen.

→ Deshalb auch wieder relativ viele Fotos, denn es fällt mir immer noch so schwer auszusortieren.

Für meine nächsten Porträt Shootings, werde ich jetzt versuchen primär Fensterlicht zu nutzen. Und hoffentlich habe ich demnächst auch mal ein eigenes sinnliches Akt Shooting…

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3. Model Fotoshooting mit Anja in Köln

Der Juli hatte es wirklich in sich und somit gab es noch ein Shooting am 30.7.2017 Diesmal hatte ich mich wirklich übernommen. Man sollte kein Shooting machen ohne die vorherigen Fotos zu entwickeln und um davon auch zu lernen. Des Weiteren wurde das schlechte Gewissen immer größer, die Fotos so lange nicht bereitzustellen. Danke nochmal an Anja für deine Geduld!

In Köln Deutz ging es bei schönstem Sonnenschein am frühen Nachmittag mal wieder zu Sache. Anja hatte ihren interessierten Mann dabei, den wir uns als Lichtassistenten mit Reflektor zu nutze machten. Danke an dieser Stelle für deine sehr gute Unterstützung!

Sie hatte zudem mehrere Outfits, Schuhe und Accessoires dabei. Zu meinem Glück hatte sie auch viele Ideen miteingebracht an die ich nicht gedacht hätte.

Das Shooting war mit 2h für mich unerwartet kurz, da ich mir sonst bisher jedesmal 3h Zeit gönnte. Dies war aber völlig in Ordnung für mich, nur halt etwas unerwartet. Somit kam ich überhaupt nicht dazu meine Porträt spezial Waffe 56er f1.2 Objektiv (84mm KB) einzusetzen. Somit nutze ich „nur“ ein 23er f1.4 Objektiv (35mm KB) und ein 35er f2.0 Objektiv (50mm KB).

Mir hat es viel Spaß gemacht mit den beiden und würde mich über weitere Shootings freuen.

Fazit: Wieder viel gelernt in alle Richtungen!

Kritik ist auch wieder herzlich willkommen, auch wenn ich schon vorab erste Ernüchternde einstecken musste. Aber lieber ehrlich und konstruktiv als unehrlich, denn das hilft mir hoffentlich weiter.

Eines meiner nächsten Shootings will ich übrigens komplett mit analog Film machen. Eigentlich ja Wahnsinn als Anfänger, aber verrückt war ich ja schon immer. Jede Menge Kameras, Objektive und Filme liegen schon mal bereit.

In diesem Sinne nochmal viel Spaß mit den Fotos.

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2. Model Fotoshooting mit Laura in Düsseldorf

Das Shooting mit Laura fand Ende Juli in Düsseldorf – Oberkassel bei herrlichem Sommerwetter statt. Vor meiner langen Sommerpause hatte ich die Fotoentwicklung schon ziemlich weit fertig, aber leider nicht erledigt.
Heute habe ich dann schlussendlich meine Bearbeitung und finale Auswahl viel schneller abgeschlossen als sonst üblich. Vielleicht macht es Sinn Fotos auch einfach mal eine Weile liegen zu lassen, weil man sonst eventuell betriebsblind wird… Mein leckerer Rum muss ja auch 7 Jahre in Eichenfässern lagern. 😉 So lange ist natürlich etwas übertrieben für Fotos.

Nochmal zurück zum eigentlichen Shooting.
Düsseldorf Oberkassel kannte ich bis dato überhaupt nicht und leider hatte ich mir auch nicht die Zeit genommen die Gegend vorher auszukundschaften.
Neben meiner Fotoausrüstung hatte ich auch noch die Kritiken vom letzen Shooting im Gepäck, welche ich mir natürlich beim erneuten Model Shooting zur Nutze machen wollte.
Nun ja, neues fremdes Model, neuer unbekannter Ort und viele Ideen bzw. Erwartungen ließen mich anfangs auch etwas schwerer in meinen eigenen Rhythmus kommen.

Laura legte nach unserem Warm-up (kleines Kennenlernen im Cafe) auch direkt professionell los und zeige ihre verschieden Possen nach kurzen Absprachen. Nach wechselnden Standorten konnte ich mich nach und nach auf Laura einschießen.

Mir war es diesmal wichtig auch das städtische mit in die Bilder zu bringen, also auch Porträts mit Umgebung einzufangen. Somit starte ich mit meinem 23er f1.4 Objektiv (35mm KB) und benutzte dies bis ca. zur Hälfte des 3h Shootings. Danach kam dann wieder mein 56er f1.2 Objektiv (84mm KB) zur Anwendung. Auf ein ständiges wechseln der Objektive möchte ich mich momentan noch nicht einlassen.
Zum Schluss also ca. 30 min vor Ende ging es noch mal richtig zur Sache, den die Sonne stand schon schön tief und ich benutze zusätzlich einen Reflektor. Die Vorschaubilder auf dem Kameradisplay machten mich richtig happy und brachten richtig gute Stimmung. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich übrigens auch, erst jetzt richtig gute Fotos im Kasten zu haben, was glücklicherweise nicht stimmte.

Mein Lieblingsfotos ist allerdings tatsächlich aus den letzen 5min und das letzte Foto in der Galerie. In meiner Auswahl sind diesmal 38 Fotos, also quasi ein voll gequetschter 35mm analog Fotofilm. 😉
Ok, ein paar wenige Fotos sind nur ein anderer Ausschnitt des Originals oder in Farbe. Ich kann mich manchmal einfach nicht entscheiden. Erstaunlicher Weise sind auch sehr viele der Fotos in schwarz/weiß und ich habe oft das 1:1 und 4:3 Format gewählt gegenüber des 3:2 des Originals.

Fazit: Ich habe wieder in viele Richtungen dazu gelernt, viel Spaß gehabt und meine fotografische Entwicklungsreise geht weiter. Vielen Dank an Laura!

Kritiken sind wie immer sehr willkommen.

→ Ich habe auch noch zwei weitere neue Shootings im Kasten die auf ihre Entwicklung und Veröffentlichung warten…

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1. Model Fotoshooting (bei Regen) mit Jill

Nun war es endlich soweit, worauf ich mich schon lange gefreut hatte. Ein Fotoshooting mit einem fremden Menschen, aber weibliches und professionelles Model.

Eine Stunde vor Beginn standen die Wetterprognosen auf 20% Regenwahrscheinlichkeit, aber ich blieb optimistisch. Beim packen der Fototasche wurde mir wirklich klar, dass es gleich los gehen würde und wurde für einen kurzen Augenblick nervös, aber Akkus und SD-Cards waren schon vorbereitet und die Objektivauswahl stand auch schon fest.

Am Zielort angekommen fing es gerade an in Strömen zu regnen. Keine optimalen Voraussetzungen dachte ich noch. Also haben wir uns erstmal in ein Restaurant gesetzt. Dies hatte ich sowieso vor um den mir bis dato fremden Menschen, also das Model Jill erstmal kennenzulernen.

Danach wurden wir bei der Suche nach geeigneten Aufnahmeorten direkt wieder von Regenschauern erwischt, so dass wir unter Balkons Schutz suchten. Hier fingen dann die ersten Aufnahmen an, die noch nicht so das waren was ich mir vorstelle. Immerhin entstanden so ein paar Testfotos zum locker werden. Zwischen den Standortwechseln regnete es leider immer wieder, so das ich einige meiner Ideen nicht umsetzen konnte. Bestimmte Balkonpositionen boten allerdings einen schönen Hintergrund und schönes Licht. Ich stand dann im leichten Regen und Jill geschützt. Naja so ein Wetter drückt schon irgendwie auf die Stimmung, einfach auch unterbewusst, allerdings haben wir uns nicht unterkriegen lassen.

Jill posierte fleißig und ich habe mich darauf konzentriert alles vernünftig in den Kasten zu bekommen. Alle meine Fotos sind mit komplett offener Blende entstanden, allerdings wollte ich hier auch nicht experimentieren, da ich zum einen ein Freund von solchen Bildern bin und zum anderen auch schon so gut zu tun hatte. Bei den nächsten Shootings werde ich dies bestimmt mal testen.

Fakt ist, mir hat es Spaß gemacht und habe wieder einiges gelernt, auch bei der Fotoentwicklung mit LR. Vielen Dank an Jill und für ihre Offenheit.

Erste Kritik habe ich schon bekommen und verstanden. 😉 Weitere ehrliche Kritik hilft mir bestimmt auch weiter.

–> Ich habe es leider nicht geschafft meine Auswahl auf max 3-5 Fotos zu beschränken, allerdings hoffe ich mir so auch entsprechendes Feedback. Also viel Spaß beim Begutachten!

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Hong Kong, Tag 3 – Victoria Peak und ein wenig Regen

Der Start in den Tag führe erstmal mit der Fähre von unserem Hotel in North Point, über die Kowloon Bay nach Hung Hom, wo wir quasi unser Hong Kong typisches Frühstück geniessen konnten. Leider war es an diesem Tag bewölkt und leicht regnerisch.

Von Hung Hom aus sieht die Skyline in Richtung Südwest auch direkt anders aus, wie man auf dem ersten Foto sehen kann. Die Gebäude vom Victoria Harbor sehen aus, als wenn sie auf einer Line stehen würden.

Wir haben uns dann nach dem Frühstück teilweise getrennt, schauten uns vor Ort noch ein wenig um und verschwanden an der Metrostation Whampoa mal wieder in der U-Bahn.

Irgendwie landeten wir dann wieder im Mong Kok Fotoeinkaufsparadies. Komisch aber irgendwie hatten die Reklametafeln wohl ihren Einfluss, natürlich nur fotografisch gesehen. 😉

Ich zog dann allein weiter um mich noch rund um Central Station um zu schauen. Mittag gab es dann bei Maxim´s MX Schnellrestaurant, was aussah wie McDonald´s aber mit chinesischen und einheimischen Gerichten. Absolut witzig, mir saßen zwei asiatische Frauen gegenüber, die aussahen wie Angestellte aus einem der vielen umliegenden Bankenhochhäuser. Sie nutzen doch tatsächlich Besteck für ihre Mahlzeit. Unglaublich, denn ich quälte mich mal wieder mit Stäbchen und Löffel…

Irgendwie zog es mich dann auch wieder zum Hafen, durch die ifc Mall und vorbei an Baustellen zu neuen Tunneln. So konnte ich in Richtung Nordwest schauen, zu den Schleppern, Baggerschiffen und weiteren Schiffen. Die Wolken hingen richtig schön in den Bergen, aber die Lichtstimmung war sonst etwas trüb.

Die Zeit verging wie im Flug und es war an der Zeit für die Rückfahrt in das Hotel, denn der Plan war es zur blauen Stunde auf dem Victoria Peak zu sein. Vom Hotel ging es dann mit der U-Bahn und der Schweizer Standseilbahn von 1888 hoch zum bekanntesten Berg Hong Kongs in 552m Höhe. Die Sicht von hier war fantastisch, aber andere Fotografen hat sich schon die besten Plätze für Stativ und Kamera gesichert. Woo der Fuchs war natürlich bestens vorbereitet und zeigte uns seine Fotoklemme, welche sich direkt an der Glaswand befestigen ließ. Das hatte den Vorteil, dass die Glaswand selbst nicht im Bild ist, denn mit Stativ hätte das aus unserer Position nicht geklappt.

Ich konnte natürlich wieder nicht genug bekommen und machte wieder viel zu viele Fotos und noch dazu immer als Belichtungsreihen für eine spätere HDR Erstellung.

Auf jeden Fall war das dann auch Fluch und Segen zugleich. Für die Bilderflut und die HDR Funktion, musste ich für mich erstmal ein paar geeignete Methoden finden und darüber hinaus, testete ich auch noch das kostenlose HDR Efex Pro 2 Plugin aus der Nik Collection. Dies gefiel mir letztendlich auch besser als die integrierte LR Funktion. In der c´t habe ich im Übrigen gerade gelesen, dass Google diese Plugin Sammlung nicht weiter pflegen wird. Keine gute Nachricht!

Jetzt aber viel Spaß beim schauen der Fotos.

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Konzertfotografie mit x70 und iPhone

Letzte Woche gab es gleich zweimal etwas auf die Ohren. Am Mittwoch „Switchfoot“ und am Samstag überraschend „Dave Davis & The Gandhi-Fightclub“.

Für mich als absoluter Switchfoot Fan stand fest, dass ich hier meine kleine leistungsstarke Fuji X70 mitnehme, um ein paar brauchbare Schnappschüsse zu bekommen. Allerdings kamen auch mal wieder Zweifel auf, ob es nicht sinnvoller wäre sich einfach der Musik hinzugeben. Schließlich sind die Jungs auf Welttournee und nur einmal in Deutschland. Leider ein Problem was sich hin und wieder auch bei anderen Aktivitäten bei mir zeigt. Das Eine oder das Andere richtig machen oder doch beides versuchen!? Hmm… Ich wollte halt mal wieder alles. 😉

Da ich Dave Davis und seine Band nicht kannte und wohl auch sonst niemand (quasi sein Debüt) und ich mit dem schlimmsten rechnete, dachte ich mir „Ich kann getrost auf die Kamera verzichten“. Die Karten hatte ich geschenkt bekommen.

Somit war ich nur mit der Reserve Kamera iPhone ausgestattet. Das der Junge aber auch hier die Bude rocken würde, konnte ja keiner ahnen. Also kam das iPhone zum Einsatz, denn ich konnte es nicht lassen fantastische Momente mit der Kamera zu verewigen. Sofern mir möglich.

Wenn man es richtig darauf anlegen würde richtige gute Konzertfotos zu machen (also nur darauf zu konzentrieren), müsste man sich eine Fotoerlaubnis besorgen. Des Weiteren sollte man seine Position regelmäßig verändern und lichtstarkes und somit schweres Equipment einsetzen. Ich habe ständig entsprechende Fotografen neben, vor und auf der Bühne gesehen. Ich hatte übrigens gerade irgendwo gelesen, das die großen Stars sowieso keine Pressefotografen zulassen. Also doch lieber die kleine X70 nutzen…

Naja wie auch immer, hier meine Fotos von beiden Konzerten zum Vergleich. Viele Fotos sind gecropt. Die X70 kommt hier ganz gut weg finde ich.

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Paddy on Tour – Moers

Per Newsletter bekam ich eine Einladung vom Paddy für seine Vortragstour, allerdings war schon alles ausgebucht. Glücklicherweise gab es dann noch einen evtl. Alternativtermin für Moers, für den ich mich sofort reservieren ließ. Und es hat noch geklappt. Geboten wurden uns folgende zwei Vorträge:

  1. Wie ich Menschen fotografiere. -> Dieser Vortrag war ideal für mich, da ich genau hier noch relativ am Anfang stehe und dies sehr gern ausbauen möchte. Darüber hinaus zeigte er auch seine Anfänge und Weiterentwicklung, aber auch seine praktischen Tipps im Umgang mit den Models.
  2. Wie ich Kuba sehe. -> Diesen Vortrag kannte ich schon von der Hashtag #3 Magazin Premiere in Hamburg, allerdings waren die Fotos und die Geschichten wieder genial.

Vor und zwischen den Vorträgen kam ich auch in Kontakt mit Berufs-, Teilzeit- und Hobbyfotografen. Hier entwickelten sich interessante Gespräche und natürlich auch ein Austausch über Kameratechnik. Diese Mischung machte richtig Spaß und zu den Ersten habe ich Kontakt aufgenommen. Natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, mich mit Paddy fotografieren zu lassen. Er hatte eine sehr coole Fotobox am Start, mit Direktdruck und WLAN AP zum Download der Fotos. Ja und ich konnte auch mit ihm schnacken und noch Fragen los werden. Paddy ist echt ein cooler Hamburger Fotograf zum anfassen. Ich mag einfach seine Art, Fotos, Tutorials und seinen sehr aktiven Blog. Weiter so und vielen Dank!

Hier noch ein paar Fotos vom Veranstaltungsort, an der Zeche Rheinpreußen in Moers, welcher vom Fototeam Rhein-Ruhr zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank auch hierfür an die drei Michael!

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Reifenwechsel mit Kamera

Zum traditionellen Reifenwechsel nach Ostern in Philipps Garage, hatte ich die fixe Idee ein paar Impressionen einzufangen. Also Werkstatt Charme, Werkzeug, Arbeitskleidung, Autos, Mechaniker und eben Reifen sollten für ein gutes Foto herhalten…

Ich war als Erster mit dem Reifenwechsel an der Reihe und konnte danach loslegen.  Ideal für mich und dabei war dies überhaupt nicht geplant. Zwischendurch war ich dann auch noch mit intensiver Felgenreinigung beschäftigt, aber zum Schluß jagte ich mein Drohne nochmal durch die Garage…

Übrigens hatte sich dieses Jahr mal wieder bestätigt, doch so lange auf den Reifenwechsel zu warten, denn auf der Rückfahrt von Sachsen letztes Wochenende, lag im Siegerland noch ordentlich Schnee. Die Fahrbahn war zwar geräumt, aber bei 3-4°C und dicken Schneebergen links und rechts, denkt man sich alles richtig gemacht zu haben. 😉

So jetzt viel Spaß beim Fotos schauen. Kritik ist wie immer gern gesehen…

–> Haha, es gibt auch ein paar Handy Fotos von mir bei der Arbeit. Nicht das jemand denkt, ich würde mir nicht die Hände schmutzig machen. 😉 Fotos von Philipp und Sven.

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Rapsfelder, immer wieder schön

Heute habe ich mir meinen Mini Quadrocopter Mavic geschnappt, um ein paar schöne Fotos von Traktorspuren im Rapsfeld einzufangen. Kurz vorher habe ich gelesen, dass der Mavic sogar als Kameraprofil in Andre Duhmes Kodak K14 Preset Pack auftaucht. Somit war die Kaufentscheidung sofort klar. Ich denke es hat sich gelohnt, denn bei meinen Fuji Fotos nutze ich auch sehr gern die Fuji Filmsimulationen.

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Moritzburg am Karfreitag

Am Vormittag ging es ausgeschlafen und gut gefrühstückt nach Moritzburg. Im Gepäck meine X-T2 in der rechten Tasche und in der linken Tasche mein neuer Mini Quadrocopter „DJI Mavic“. Eigentlich wollte ich mir kein neues Flugspielzeug mehr zulegen, aber die kleine Größe hatte mich dann doch verführt. Schuld daran ist der Gunter vom Fotoschnack 39.

Das Wetter war entgegen der Vorhersagen ziemlich gut und so konnte ich schöne Fotos vom Fasanenschlösschen mit Leuchttrum und dem Schloss Moritzburg machen. Auf dem Rückweg startete ich auch noch das fliegende Auge für einen kleinen 5min Jungfernflug (bis zu 27min möglich). Mit dem Mavic machte ich dann auch noch ein paar Fotos vom Schloss in 15m Höhe. Dank DNG Format konnte ich in Lightroom auch diese Fotos noch etwas optimieren.

Zum ersten mal habe ich es geschafft, die Fotos am selben Tag zu sichten und zu entwickeln. Ein schöner Tag war somit komplett abgeschlossen…