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Photologen Campus Treffen in Kassel

Im Oktober hat es mich in die Mitte Deutschlands verschlagen, genauer gesagt in die Weltmetropole Kassel zum Campus Treffen der Photologen.

Die Photologen sind Falk G. Frassa und Thomas B. Jones, die zusammen einen coolen und authentischen Podcast zum Thema Fotografie und allem drumherum produzieren. Seit Mai 2017 veröffentlichen die beiden fleißig jeden Freitag einen Podacst nach dem anderen. Ich bin zwar fast von Anfang an dabei, aber da die Beiden in diesem schnellen Rhythmus die Episoden raushauen, bin ich irgendwann nicht mehr hinterher gekommen. Über ein halbes Jahr kam ich dann leider überhaupt nicht mehr zum anhören. Im September war ich dann neugierig ob die Photologen überhaupt noch existieren. Und ob und zwar mit etlichen neuen Episoden und einer groß gewachsen Facebook Gruppe namens „Photologen Campus“.

Falk hatte ich 2017 schon einmal in Moers bei der Paddy Tour getroffen und beim zweitem Mal wieder mit Paddy, allerdings im Studio von Andreas Jorns. Beim letzen Mal sprach er schon kurz über den Podcast und zeigte mir das Logo der Photologen. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Sache noch nicht richtig erst genommen. Kurz darauf war ich allerdings treuer und begeisterter Zuhörer.

Das vorletzte Wochenende im Oktober war nun also geplant um mit weiteren Hörern und Campus Mitgliedern das Wochenende zu verbringen. Veranstaltungsort und Übernachtung fand im Sandershaus statt. Inkl. Gemeinschaftszimmer… ähm meine schlimmsten Erwartungen wurden diesbezüglich übertroffen… ja leider und Weltrekord würdig… Ein Schnarcher in unserem Zimmer! Hilfe! Die erste Nacht kaum geschlafen. Zurück zum Thema:

Am Freitag Abend hat sich die Gruppe kennengelernt, im Zuge der Vernissage „Die Isolette auf Reisen“. Es ist schon interessant was bei so einem Projekt alles an Geschichten, Emotionen und an Kreativität zusammen kommt und dadurch die Menschen verbindet. Die dabei entstanden Fotos, kamen so in der Vernissage erst richtig zu Geltung.

Samstag war Workshopday zum Thema Wahrnehmung, Interpretation und Interaktion und ich glaube alle waren begeistert, aber auch etwas nachdenklich. An Hand der Fotos die bei den Aufgaben aller Teilnehmer entstanden, wurde mir schnell klar, wie unterschiedlich die Wahrnehmung jedes Einzelnen sein kann. Hier habe ich viel für mich mitgenommen. Eine weitere besondere Aufgabe bestand darin, ein Porträt seines ausgelosten Partners zu erstellen. So hat Joachim von mir ein neues Porträt erstellt und ich im Gegenzug natürlich von ihm.

Am Abend gab es Stockbrot beim Lagerfeuer. Parallel liefen dazu im Haus einige alternative Konzerte. Da ich mich nicht aufteilen kann, blieb ich bis kurz vor Mitternacht beim Lagerfeuer und fiel dann todmüde in mein Doppelstockbett. Nächsten Morgen erfuhr ich, dass erst nach allen Konzerten, die Stockbrotparty so richtig abging.

Sonntag Morgen gegen 6:30 Uhr wurde ich dann durch lautes Schnarchen wieder wach und beschloss den Morgen für einen Fotospaziergang zu nutzen. Stefan mein weiterer Zimmerbewohner hatte das selbe Problem und die selbe Idee. So starten wir gemeinsam mit Kamera in den Tag. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es dann zur gemeinsamen Aufnahme der 75. Podcast Folge. Ich selbst bin mit einer Frage auch beteiligt. 😉 Nach dem Mittag und einer sehr lustigen und schönen Rückenmeldung Aktion ging es dann für alle wieder nachhause.

Fazit: Gut dass ich nicht der einzige Fotoverrückte bin. Jeden den ich kennenlernte, hatte seine ganz eigene Sicht der Dinge auf die Fotografie. Im wahrsten Sinne des Wortes und zeigte somit ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit, deutlicher als man das sonst erfahren und erleben könnte. Ich habe Menschen kennengelernt mit denen ich Kontakt halten möchte und bin auf weitere Fotos von ihnen gespannt.

Danke an die Photologen, Helfer und weiteren Beteiligten, für dieses außergewöhnlich Treffen!

Links zu Blogberichten anderer Teilnehmer:

Dimo Tabken: Foffteihn 352-354/365
Falk Gustav Frassa: Das Photologen Campus Treffen 2018
Holger Dankelmann: “Getrennt — Nutzlos !” Ein bewegender Workshop
Joachim Herold: TANKSTELLE DES GLÜCKS – DAS PHOTOLOGEN-CAMPUS-TREFFEN 2018 IN KASSEL
Nicole Seitz: Die Isolette geht auf Reisen – eine Geschichte
Stefan Wolf: Zersprengte Ketten

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Moritzburg am Karfreitag

Am Vormittag ging es ausgeschlafen und gut gefrühstückt nach Moritzburg. Im Gepäck meine X-T2 in der rechten Tasche und in der linken Tasche mein neuer Mini Quadrocopter „DJI Mavic“. Eigentlich wollte ich mir kein neues Flugspielzeug mehr zulegen, aber die kleine Größe hatte mich dann doch verführt. Schuld daran ist der Gunter vom Fotoschnack 39.

Das Wetter war entgegen der Vorhersagen ziemlich gut und so konnte ich schöne Fotos vom Fasanenschlösschen mit Leuchttrum und dem Schloss Moritzburg machen. Auf dem Rückweg startete ich auch noch das fliegende Auge für einen kleinen 5min Jungfernflug (bis zu 27min möglich). Mit dem Mavic machte ich dann auch noch ein paar Fotos vom Schloss in 15m Höhe. Dank DNG Format konnte ich in Lightroom auch diese Fotos noch etwas optimieren.

Zum ersten mal habe ich es geschafft, die Fotos am selben Tag zu sichten und zu entwickeln. Ein schöner Tag war somit komplett abgeschlossen…