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2. Model Fotoshooting mit Laura in Düsseldorf

Das Shooting mit Laura fand Ende Juli in Düsseldorf – Oberkassel bei herrlichem Sommerwetter statt. Vor meiner langen Sommerpause hatte ich die Fotoentwicklung schon ziemlich weit fertig, aber leider nicht erledigt.
Heute habe ich dann schlussendlich meine Bearbeitung und finale Auswahl viel schneller abgeschlossen als sonst üblich. Vielleicht macht es Sinn Fotos auch einfach mal eine Weile liegen zu lassen, weil man sonst eventuell betriebsblind wird… Mein leckerer Rum muss ja auch 7 Jahre in Eichenfässern lagern. 😉 So lange ist natürlich etwas übertrieben für Fotos.

Nochmal zurück zum eigentlichen Shooting.
Düsseldorf Oberkassel kannte ich bis dato überhaupt nicht und leider habe ich mir auch nicht die Zeit genommen die Gegend vorher auszukundschaften.
Neben meiner Fotoausrüstung hatte ich auch noch die Kritiken vom letzen Shooting im Gepäck, welche ich mir natürlich beim erneuten Model Shooting zur Nutze machen wollte.
Nun ja, neues fremdes Model, neuer unbekannter Ort und viele Ideen bzw. Erwartungen ließen mich anfangs auch etwas schwerer in meinen eigenen Rhythmus kommen.

Laura legte nach unserem Warm-up (kleines Kennenlernen im Cafe) auch direkt professionell los und zeige ihre verschieden Possen nach kurzen Absprachen. Nach wechselnden Standorten konnte ich mich nach und nach auf Laura einschießen.

Mir war es diesmal wichtig auch das städtische mit in die Bilder zu bringen, also auch Porträts mit Umgebung einzufangen. Somit starte ich mit meinem 23er f1.4 Objektiv (35mm KB) und benutzte dies bis ca. zur Hälfte des 3h Shootings. Danach kam dann wieder mein 56er f1.2 Objektiv (84mm KB) zur Anwendung. Auf ein ständiges wechseln der Objektive möchte ich mich momentan noch nicht einlassen.
Zum Schluss also ca. 30 min vor Ende ging es noch mal richtig zur Sache, den die Sonne stand schon schön tief und ich benutze zusätzlich einen Reflektor. Die Vorschaubilder auf dem Kameradisplay machten mich richtig happy und brachten richtig gute Stimmung. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich übrigens auch, erst jetzt richtig gute Fotos im Kasten zu haben, was glücklicherweise nicht stimmte.

Mein Lieblingsfotos ist allerdings tatsächlich aus den letzen 5min und das letzte Foto in der Galerie. In meiner Auswahl sind diesmal 38 Fotos, also quasi ein voll gequetschter 35mm analog Fotofilm. 😉
Ok, ein paar wenige Fotos sind nur ein anderer Ausschnitt des Originals oder in Farbe. Ich kann mich manchmal einfach nicht entscheiden. Erstaunlicher Weise sind auch sehr viele der Fotos in schwarz/weiß und ich habe oft das 1:1 und 4:3 Format gewählt gegenüber des 3:2 des Originals.

Fazit: Ich habe wieder in viele Richtungen dazu gelernt, viel Spaß gehabt und meine fotografische Entwicklungsreise geht weiter. Vielen Dank an Laura!

Kritiken sind wie immer sehr willkommen.

→ Ich habe auch noch zwei weitere neue Shootings im Kasten die auf ihre Entwicklung und Veröffentlichung warten…

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1. Model Fotoshooting (bei Regen) mit Jill

Nun war es endlich soweit, worauf ich mich schon lange gefreut hatte. Ein Fotoshooting mit einem fremden Menschen, aber weibliches und professionelles Model.

Eine Stunde vor Beginn standen die Wetterprognosen auf 20% Regenwahrscheinlichkeit, aber ich blieb optimistisch. Beim packen der Fototasche wurde mir wirklich klar, dass es gleich los gehen würde und wurde für einen kurzen Augenblick nervös, aber Akkus und SD-Cards waren schon vorbereitet und die Objektivauswahl stand auch schon fest.

Am Zielort angekommen fing es gerade an in Strömen zu regnen. Keine optimalen Voraussetzungen dachte ich noch. Also haben wir uns erstmal in ein Restaurant gesetzt. Dies hatte ich sowieso vor um den mir bis dato fremden Menschen, also das Model Jill erstmal kennenzulernen.

Danach wurden wir bei der Suche nach geeigneten Aufnahmeorten direkt wieder von Regenschauern erwischt, so dass wir unter Balkons Schutz suchten. Hier fingen dann die ersten Aufnahmen an, die noch nicht so das waren was ich mir vorstelle. Immerhin entstanden so ein paar Testfotos zum locker werden. Zwischen den Standortwechseln regnete es leider immer wieder, so das ich einige meiner Ideen nicht umsetzen konnte. Bestimmte Balkonpositionen boten allerdings einen schönen Hintergrund und schönes Licht. Ich stand dann im leichten Regen und Jill geschützt. Naja so ein Wetter drückt schon irgendwie auf die Stimmung, einfach auch unterbewusst, allerdings haben wir uns nicht unterkriegen lassen.

Jill posierte fleißig und ich habe mich darauf konzentriert alles vernünftig in den Kasten zu bekommen. Alle meine Fotos sind mit komplett offener Blende entstanden, allerdings wollte ich hier auch nicht experimentieren, da ich zum einen ein Freund von solchen Bildern bin und zum anderen auch schon so gut zu tun hatte. Bei den nächsten Shootings werde ich dies bestimmt mal testen.

Fakt ist, mir hat es Spaß gemacht und habe wieder einiges gelernt, auch bei der Fotoentwicklung mit LR. Vielen Dank an Jill und für ihre Offenheit.

Erste Kritik habe ich schon bekommen und verstanden. 😉 Weitere ehrliche Kritik hilft mir bestimmt auch weiter.

–> Ich habe es leider nicht geschafft meine Auswahl auf max 3-5 Fotos zu beschränken, allerdings hoffe ich mir so auch entsprechendes Feedback. Also viel Spaß beim Begutachten!

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Fotoshooting Erfahrungen

Darauf hatte ich mich schon ein ganze Weile gefreut. Endlich mal wieder ein Porträt Fotoshooting zu machen um die neuen Erkenntnisse zur Gestaltung und Komposition einfließen zu lassen. Neue Erfahrungen zu machen und einfach mal schöne Resultate zu liefern.

Letzte Woche konnte ich einen Kollegen für dieses Fotoshooting gewinnen und wir planten dies bei schönem Sonnenschein. Durch diverse Verzögerungen an diesem Tag, konnten wir erst gegen 17:30 Uhr beginnen und just in diesem Moment zogen Wolken vor die Sonne. Kurz vor diesem Zeitpunkt stand der Termin auch noch auf der Kippe. Damit war meine Stimmung etwas gedrückt. Ich motivierte mich dann wieder, in dem ich mir in Erinnerung rief neue Erfahrungen machen zu wollen. Also los, dachte ich mir dann. Mein Plan war es nämlich Fotos bei Sonnenschein im Schatten zu machen und einen Reflektor zu verwenden.

Letztendlich glaube ich, war es so besser. Das Sonnenlicht hatte somit einen natürlichen Diffusor. Des Weiteren bin ich auf weitere Shooting aus, wo ich weiterhin versuchen werde natürliches Licht zu nutzen. Ich konnte wieder eine Menge daraus lernen und denke da geht noch mehr. Es hat mir auf jeden Fall richtig Spaß gemacht, auch wenn es irgendwie anstrengend war. Die Nachbearbeitung in Lightroom mit den RAW´s ging mir dann auch richtig gut von der Hand. Mein neuer Workflow passt auch wenn es einige Stunde verschlungen hat.

Für mich auch sehr schön, am Anfang wollte der Kollege keine Veröffentlichung der Fotos und nach dem Sichten gab es dann doch die Erlaubnis. Also können die Bilder ja nicht so schlecht sein…

Alle Fotos wurden im Übrigen mit meiner Fuji X-T2 und meinem 56mm/f1.2 Objektiv gemacht, bei ständig komplett offener Blende.






Weitere Fotos aus dem Shooting findet ihr hier.